<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Deutsche Attacke auf Fürstentümer &#8211; Feuer frei ?</title>
	<atom:link href="http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/</link>
	<description>anablog - ein eher postanarchistisches blog ;)</description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 Oct 2009 15:58:28 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Mark</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/comment-page-1/#comment-1300</link>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 13:27:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anablog.wordpress.com/?p=83#comment-1300</guid>
		<description>Mit der Werkzeugkiste, auf die der Antisemitismus (und auch artverwandte Formen) zurückgreift hast Du Recht, ich würde allerdings soweit gehen wollen, diese Erscheinungen vom Begriff des Antisemitismus zu lösen, weil der für meinen Geschmack im Übermaß benutzt wird und viel zu viel relativiert.

Vielleicht war auch der Holocaust so prägend, dass wir solche Phänomene nur unter diesem Begriff zu summieren in der Lage sind, aber trotzdem, er ist zu stark aufgeladen und findet imho sehr oft in falschen Kontexten seine Anwendung.

Aber Du hast recht, Stil und Fokus müssen sich kritisieren lassen. Vielleicht umso mehr, als man nicht umhin kann, mit so extrem aufgeladenen Begriffen zu hantieren. Ich würde ja soziologisches Vokabular wie Gruppenidentität oder Exklusion vorziehen, wobei ich gestehe, dass das nicht so griffig ist :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Werkzeugkiste, auf die der Antisemitismus (und auch artverwandte Formen) zurückgreift hast Du Recht, ich würde allerdings soweit gehen wollen, diese Erscheinungen vom Begriff des Antisemitismus zu lösen, weil der für meinen Geschmack im Übermaß benutzt wird und viel zu viel relativiert.</p>
<p>Vielleicht war auch der Holocaust so prägend, dass wir solche Phänomene nur unter diesem Begriff zu summieren in der Lage sind, aber trotzdem, er ist zu stark aufgeladen und findet imho sehr oft in falschen Kontexten seine Anwendung.</p>
<p>Aber Du hast recht, Stil und Fokus müssen sich kritisieren lassen. Vielleicht umso mehr, als man nicht umhin kann, mit so extrem aufgeladenen Begriffen zu hantieren. Ich würde ja soziologisches Vokabular wie Gruppenidentität oder Exklusion vorziehen, wobei ich gestehe, dass das nicht so griffig ist <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vinci</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/comment-page-1/#comment-1299</link>
		<dc:creator>vinci</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 02:53:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anablog.wordpress.com/?p=83#comment-1299</guid>
		<description>Also ich habe natürlich nicht gemeint das sie 100% antisemitisch sind, sondern sozusagen ihre Herkunft. Ich denke das der Antisemitismus einen Ton angeschlagen hat, der mittlerweile vielerorts zitiert wird. Das ist so eine Privatthese von mir - ich denke zum einen das Juden antisemitisch sein können als auch das eine neue Art von Antisemitismus sich im selben Tonfall und Ausrichtung auch gegen Nicht-Juden wendet. vielleicht war das auch schon immer so - letztlich haben auch die Nazis viele denunziert und ermordet warem, die für sie in die selbe Schublade passten. Ich kanns philosophisch nicht genauer bezeichnen oder auseinander nehmen - aber das es da eine &quot;Werkzeugkiste&quot; gibt, die nachwievor benutzt wird. Stilmittel und Werkzeuge, d.h. zum einen die schon von mir erwähnte Dämonisierung - dann auch eine Herabwürdigung - z.B. Menschen(politische Gegner) als Schweine zu bezeichnen - als nächster logischer Schritt kommt dabei dann heraus, das fast jedes Mittel gegen dies &quot;entmenschlichten&quot; Wesen recht ist. Ich bin mire bewusst, das man damit den Antisemitismus - Begriff noch weiter strapaziert - aber ich kennen keine anderen Begrifflichkeit, die auch ebenso diese ganzen Werkzeuge umfasst. Eigentümlich an diesen Methoden ist auch, das diese Kritik sich gerne jeglicher Selbstkritik entzieht. Die behauptet nur die Wahrheit zu sagen und eine Kritik an Stil und Fokus wird von den Benutzern als Zensurversuch abklassifiziert - da findet dann oft gar keine Selbstreflexion statt. Bzw. wird eine Kritik in Richtung Antisemitismus als lächerlich dargestellt, ggf. auch weil man als Linker ja von vorne herein auf der richtigen Seite steht - und dann kommt auch gerne die Aufforderung nach bedingungsloser Solidarität. So ein bisschen die Richtung: Selbstkritik hält nur auf - WIR sind hier die Speerspitze und wer den Stil kritisiert ist konterrevolutionär und so. So und in anderer Form schon öfters gehört. -- Thilo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich habe natürlich nicht gemeint das sie 100% antisemitisch sind, sondern sozusagen ihre Herkunft. Ich denke das der Antisemitismus einen Ton angeschlagen hat, der mittlerweile vielerorts zitiert wird. Das ist so eine Privatthese von mir &#8211; ich denke zum einen das Juden antisemitisch sein können als auch das eine neue Art von Antisemitismus sich im selben Tonfall und Ausrichtung auch gegen Nicht-Juden wendet. vielleicht war das auch schon immer so &#8211; letztlich haben auch die Nazis viele denunziert und ermordet warem, die für sie in die selbe Schublade passten. Ich kanns philosophisch nicht genauer bezeichnen oder auseinander nehmen &#8211; aber das es da eine &#8222;Werkzeugkiste&#8220; gibt, die nachwievor benutzt wird. Stilmittel und Werkzeuge, d.h. zum einen die schon von mir erwähnte Dämonisierung &#8211; dann auch eine Herabwürdigung &#8211; z.B. Menschen(politische Gegner) als Schweine zu bezeichnen &#8211; als nächster logischer Schritt kommt dabei dann heraus, das fast jedes Mittel gegen dies &#8222;entmenschlichten&#8220; Wesen recht ist. Ich bin mire bewusst, das man damit den Antisemitismus &#8211; Begriff noch weiter strapaziert &#8211; aber ich kennen keine anderen Begrifflichkeit, die auch ebenso diese ganzen Werkzeuge umfasst. Eigentümlich an diesen Methoden ist auch, das diese Kritik sich gerne jeglicher Selbstkritik entzieht. Die behauptet nur die Wahrheit zu sagen und eine Kritik an Stil und Fokus wird von den Benutzern als Zensurversuch abklassifiziert &#8211; da findet dann oft gar keine Selbstreflexion statt. Bzw. wird eine Kritik in Richtung Antisemitismus als lächerlich dargestellt, ggf. auch weil man als Linker ja von vorne herein auf der richtigen Seite steht &#8211; und dann kommt auch gerne die Aufforderung nach bedingungsloser Solidarität. So ein bisschen die Richtung: Selbstkritik hält nur auf &#8211; WIR sind hier die Speerspitze und wer den Stil kritisiert ist konterrevolutionär und so. So und in anderer Form schon öfters gehört. &#8212; Thilo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/comment-page-1/#comment-1298</link>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 19:14:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anablog.wordpress.com/?p=83#comment-1298</guid>
		<description>Ich hab Jane Jacobs nicht gelesen, aber soweit ich das dem Wikipedia-Eintrag entnehmen kann, macht sie eine Differenz von zwei Wertekomplexen auf, aus denen bei falscher Anwendung Konflikte entstehen. Zumwinkel und sein Verhalten wären dementsprechend Ausdruck einer Abweichung und somit nicht systemkonform.

Was ich dagegen meinte war ein konsequentes Handeln im &lt;em&gt;ökonomischen&lt;/em&gt; System, also auch die Anwendung wirtschaftlicher Denk- und Handlungsweisen auf andere Lebensbereiche.  Ich denke wir blicken aus unterschiedlichen Perspektiven darauf, da soll noch mal einer erzählen, dass Begriffsklärung unnötig wäre ;) 

Was die &#039;Dämonisierung&#039; angeht: Ich denke, dass diese negativen Zuweisungsmuster eher offen und nicht per se antisemitisch sind, allein schon weil sie möglichst populär und weit wirken wollen. Erst in der Bezugnahme darauf wird ein Zusammenhang hergestellt, was vielleicht auch ein Mangel jeder Kritik (von antideutscher wie antiimperialistischer Seite aus, die beide ihre unschönen braunen Flecken haben)  ist, weil sie das übersieht und so leicht in das abrutscht, was Du Schunkeln nennst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab Jane Jacobs nicht gelesen, aber soweit ich das dem Wikipedia-Eintrag entnehmen kann, macht sie eine Differenz von zwei Wertekomplexen auf, aus denen bei falscher Anwendung Konflikte entstehen. Zumwinkel und sein Verhalten wären dementsprechend Ausdruck einer Abweichung und somit nicht systemkonform.</p>
<p>Was ich dagegen meinte war ein konsequentes Handeln im <em>ökonomischen</em> System, also auch die Anwendung wirtschaftlicher Denk- und Handlungsweisen auf andere Lebensbereiche.  Ich denke wir blicken aus unterschiedlichen Perspektiven darauf, da soll noch mal einer erzählen, dass Begriffsklärung unnötig wäre <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Was die &#8216;Dämonisierung&#8217; angeht: Ich denke, dass diese negativen Zuweisungsmuster eher offen und nicht per se antisemitisch sind, allein schon weil sie möglichst populär und weit wirken wollen. Erst in der Bezugnahme darauf wird ein Zusammenhang hergestellt, was vielleicht auch ein Mangel jeder Kritik (von antideutscher wie antiimperialistischer Seite aus, die beide ihre unschönen braunen Flecken haben)  ist, weil sie das übersieht und so leicht in das abrutscht, was Du Schunkeln nennst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: vinci</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/comment-page-1/#comment-1297</link>
		<dc:creator>vinci</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 15:32:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anablog.wordpress.com/?p=83#comment-1297</guid>
		<description>Es wird oft unterschätzt, das die Wirtschaft selbst für eine regulativen Staat eintritt. Jane Jacobs hat das ehr schön in &quot;Systems of Survival&quot;(http://en.wikipedia.org/wiki/Systems_of_Survival)  beschrieben. Insofern ist ein Übertreten von Verboten zwar Ausdruck einer Arroganz, Selbstherrlichkeit und Gier - aber nicht im Sinne des Systems. Wennes das Regulativ des Staates niucht gäbe, würde der Kapitalismus nicht funktionieren. Der Kapitalismus rechtfertigt die Existennz des Staates - und somit dient ein Fall Zumwinkel als Paradebeispiel dafür das wir angeblich einen Staat brauchen.
Zum &quot;Antisemitismus&quot;: An dem Punkt stimme ich oftmals mit der Analyse der Antideutschen überein. Die Wortwahl, die Bildersprache,die Dämonisierung enstprechen zum Teil 1:1 der Darstellung der Juden vor und während des 2. Welttkriegs - der böse Kapitalist - die Personalisierung eines Systems, das zwar unsere Welt heute nicht erklären kann, aber der Rückgriff auf diese Stilmittel sichert breite Zustimmung von links- bis rechtsradikal. Und dann wundert man sich das Neonazis bei antiimperialistischen Demos mitlaufen wollen. Warum wohl? Weil es genau ihrer Weltsicht entspricht. Dewegen plädiere ich auch dafür diese ganzen ausgelutschten Argumente auf den Müll zu werfen und zu versuchen die Dinge neu zu beschreiben, wie sie sind - und nicht zum &quot;Mitschunkeln&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird oft unterschätzt, das die Wirtschaft selbst für eine regulativen Staat eintritt. Jane Jacobs hat das ehr schön in &#8222;Systems of Survival&#8220;(http://en.wikipedia.org/wiki/Systems_of_Survival)  beschrieben. Insofern ist ein Übertreten von Verboten zwar Ausdruck einer Arroganz, Selbstherrlichkeit und Gier &#8211; aber nicht im Sinne des Systems. Wennes das Regulativ des Staates niucht gäbe, würde der Kapitalismus nicht funktionieren. Der Kapitalismus rechtfertigt die Existennz des Staates &#8211; und somit dient ein Fall Zumwinkel als Paradebeispiel dafür das wir angeblich einen Staat brauchen.<br />
Zum &#8222;Antisemitismus&#8220;: An dem Punkt stimme ich oftmals mit der Analyse der Antideutschen überein. Die Wortwahl, die Bildersprache,die Dämonisierung enstprechen zum Teil 1:1 der Darstellung der Juden vor und während des 2. Welttkriegs &#8211; der böse Kapitalist &#8211; die Personalisierung eines Systems, das zwar unsere Welt heute nicht erklären kann, aber der Rückgriff auf diese Stilmittel sichert breite Zustimmung von links- bis rechtsradikal. Und dann wundert man sich das Neonazis bei antiimperialistischen Demos mitlaufen wollen. Warum wohl? Weil es genau ihrer Weltsicht entspricht. Dewegen plädiere ich auch dafür diese ganzen ausgelutschten Argumente auf den Müll zu werfen und zu versuchen die Dinge neu zu beschreiben, wie sie sind &#8211; und nicht zum &#8222;Mitschunkeln&#8220;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/02/21/deutsche-attacke-auf-furstentumer-frei/comment-page-1/#comment-1296</link>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 12:31:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://anablog.wordpress.com/?p=83#comment-1296</guid>
		<description>Dass Wirtschaft eben nicht immer der profane FDP-Freimarkt sein muss und dass die Alternativen dazu medial unterrepräsentiert - oder auch gar nicht existent - sind, das unterschreibe ich.

Den Bogen von Zumwinkel zum Antisemitismus find ich aber ein bisschen zu weit. Und dass seine Handlungen &#039;gegen das System&#039; gerichtet waren finde ich nicht. Eher das Gegenteil: ein konsequentes Fortführen dessen, was darin schon angelegt ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Wirtschaft eben nicht immer der profane FDP-Freimarkt sein muss und dass die Alternativen dazu medial unterrepräsentiert &#8211; oder auch gar nicht existent &#8211; sind, das unterschreibe ich.</p>
<p>Den Bogen von Zumwinkel zum Antisemitismus find ich aber ein bisschen zu weit. Und dass seine Handlungen &#8216;gegen das System&#8217; gerichtet waren finde ich nicht. Eher das Gegenteil: ein konsequentes Fortführen dessen, was darin schon angelegt ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
