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	<title>Kommentare zu: Foucault zu Herrschaft und Besatzung</title>
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	<description>anablog - ein eher postanarchistisches blog ;)</description>
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		<title>Von: vinci</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2009/01/07/foucault-zu-herrschaf-und-besatzung/comment-page-1/#comment-1395</link>
		<dc:creator>vinci</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 01:51:32 +0000</pubDate>
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		<description>Heute hatte ich auch noch einige lustigen Gedanken dazu: &quot;Wähler sammeln sich alle 4-5 Jahre und werfen kleine Zettel mit ihrer Stimme in sogenannte Wahlurnen in der Hoffnung darauf, das diese STIMMABGABE dazu führt, das ihre Wünsche in Erfüllung gehen&quot; - so beschrieben erscheint sowas wie eine Wahl fast als etwas mythisches. Genauer betrachtet ist ja die einzelne Stimme nicht mit mehr Gewicht ausgestattet als das Einstecken von Wunschzetteln in die jerusalemer Klagemauer. Die Theorie der Demokratie setzt ja darauf das eine Mehrheit einen Effekt hat - aber ja nur in dem Sinner der Repräsentation. Darüber sollte ich auch mal mehr schreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich auch noch einige lustigen Gedanken dazu: &#8222;Wähler sammeln sich alle 4-5 Jahre und werfen kleine Zettel mit ihrer Stimme in sogenannte Wahlurnen in der Hoffnung darauf, das diese STIMMABGABE dazu führt, das ihre Wünsche in Erfüllung gehen&#8220; &#8211; so beschrieben erscheint sowas wie eine Wahl fast als etwas mythisches. Genauer betrachtet ist ja die einzelne Stimme nicht mit mehr Gewicht ausgestattet als das Einstecken von Wunschzetteln in die jerusalemer Klagemauer. Die Theorie der Demokratie setzt ja darauf das eine Mehrheit einen Effekt hat &#8211; aber ja nur in dem Sinner der Repräsentation. Darüber sollte ich auch mal mehr schreiben.</p>
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		<title>Von: andrejo</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2009/01/07/foucault-zu-herrschaf-und-besatzung/comment-page-1/#comment-1394</link>
		<dc:creator>andrejo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 18:30:38 +0000</pubDate>
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		<description>Merkwürdigerweise frage ich mich in letzter Zeit ebenfalls häufiger, mit welcher Legitimation die Politiker in &quot;unserer&quot; Demokratie eigentlich ihre Macht ausüben? Gut, das gemeine Wahlvolk darf hin und wieder seine Stimme abgeben und dann interessiert sich niemand mehr für das, was die Leute eigentlich wollen. Es wird nur noch den Interessen desjenigen willfahren, der seine Lobbyisten am nächsten an den Schaltstellen der Macht plaziert hat.
Wenn man es genau betrachtet, ist es ja immer eine Minderheit, die die Regierenden auf ihre Posten wählt. betraägt die Wahlbeteiligung so 60 oder 70 Prozent, sind das schon mal nicht alle Wahlberechtigten, die ihre Stimmen abgeben. und davon noch mal 30 oder 40 Prozent für die großen &quot;Volksparteien&quot;, das macht dann im Endeffekt nicht mal die Hälfte aller Wahlberechtigten aus und daraus schöpfen die Regierenden ihre Legitimation. Is schon erstaunlich. Und das mit der Bergründung, die Mehrheit habe entschieden.
Je mehr ich hier in deinem Blog mitlese, desto schmackhafter wird mir das ganze anarchistische und vor allem das postanarchistische Zeuch.
ISt übrigens sehr interessant, deine Ausführung. Leider kenne ich das Buch von Foucault nicht, aber ich denke, wenn ich Zeit hab, werd ich mir´s mal zu Gemüte führen!

Solong andrejo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Merkwürdigerweise frage ich mich in letzter Zeit ebenfalls häufiger, mit welcher Legitimation die Politiker in &#8222;unserer&#8220; Demokratie eigentlich ihre Macht ausüben? Gut, das gemeine Wahlvolk darf hin und wieder seine Stimme abgeben und dann interessiert sich niemand mehr für das, was die Leute eigentlich wollen. Es wird nur noch den Interessen desjenigen willfahren, der seine Lobbyisten am nächsten an den Schaltstellen der Macht plaziert hat.<br />
Wenn man es genau betrachtet, ist es ja immer eine Minderheit, die die Regierenden auf ihre Posten wählt. betraägt die Wahlbeteiligung so 60 oder 70 Prozent, sind das schon mal nicht alle Wahlberechtigten, die ihre Stimmen abgeben. und davon noch mal 30 oder 40 Prozent für die großen &#8222;Volksparteien&#8220;, das macht dann im Endeffekt nicht mal die Hälfte aller Wahlberechtigten aus und daraus schöpfen die Regierenden ihre Legitimation. Is schon erstaunlich. Und das mit der Bergründung, die Mehrheit habe entschieden.<br />
Je mehr ich hier in deinem Blog mitlese, desto schmackhafter wird mir das ganze anarchistische und vor allem das postanarchistische Zeuch.<br />
ISt übrigens sehr interessant, deine Ausführung. Leider kenne ich das Buch von Foucault nicht, aber ich denke, wenn ich Zeit hab, werd ich mir´s mal zu Gemüte führen!</p>
<p>Solong andrejo</p>
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