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	<title>anablog - ein eher postanarchistisches blog ;) &#187; Gemeinschaft</title>
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		<title>anablog - ein eher postanarchistisches blog ;) &#187; Gemeinschaft</title>
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		<title>FAU-Verbot: „An injury to one is an injury to all“</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 09:31:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das strafbewehrte Verbot gegen die FAU Berlin, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ zu bezeichnen, führt auch außerhalb der Grenzen der BRD zu Reaktionen. Die FAU erreichen Mitteilungen über Protestschreiben und erste Protestaktionen zur Unterstützung der FAU Berlin. Die alte syndikalistische und unionistische Devise „An injury to one is an injury to all“ ist weiterhin lebendig!
Hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=453&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das strafbewehrte Verbot gegen die FAU Berlin, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ zu bezeichnen, führt auch außerhalb der Grenzen der BRD zu Reaktionen. Die FAU erreichen Mitteilungen über Protestschreiben und erste Protestaktionen zur Unterstützung der FAU Berlin. Die alte syndikalistische und unionistische Devise „An injury to one is an injury to all“ ist weiterhin lebendig!</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 447px"><a href="http://www.fau.org/artikel/art_091220-084758"><img class=" " src="http://www.fau.org/artikel/img/babylon_madrid_091219.jpg" alt="" width="437" height="117" /></a><p class="wp-caption-text">Proteste in Madrid gegen das FAU-Verbot</p></div>
<p>Hier einige ausgewählte Aktionen aus den vielen Zuschriften:</p>
<ul>
<li>In Madrid protestierten am 19. Dezember GewerkschafterInnen der spanischen CNT-AIT vor dem Sitz des Goethe-Institutes und der deutschen Botschaft in Madrid gegen die Verbotspolitik der Berliner Justiz. Es gibt dazu einen <a href="http://graficas.cnt.es/new249.html">spanischen Bericht</a> mit weiteren Fotos. In Spanien sind weitere Aktionen vor Einrichtunen geplant, die den deutschen Staat repräsentieren.</li>
<li>Aus verschiedenen Ländern erreichten uns Solidaritätserklärungen unserer Schwestergewerkschaften. So z.B. aus Polen, Norwegen, Russland, Frankreich und Portugal. Aber auch GewerkschafterInnen und andere soziale AktivistInnen außerhalb der IAA haben uns ihre Solidarität bekundet. Darunter z.B. regionale Gruppen der Jugendorganisation der schweizer Gewerkschaft UNIA.</li>
<li> Rund um den Globus erscheinen derzeit Berichte über die Einstweilige Verfügung gegen die FAU Berlin. So zum Beispiel in den USA im Rahmen von ZMAG, in Kanada und vielen anderen Orten.</li>
<li>In Frankreich gab es Reaktionen von eher unerwarteter Seite. Auf der Website des Generalsekretariats des «Parti de Gauche» (Linkspartei) &#8211; einer Schwesterpartei von «die LINKE» &#8211; beschwerten sich Parteimitglieder darüber, dass die Berliner Linkspartei sie durch ihr Agieren in Sachen Kino Babylon Mitte in eine „unangenehme Situation“ bringen würde.</li>
</ul>
<p>Artikel basiert auf <a href="http://www.fau.org/artikel/art_091220-084758">Meldung der FAU</a> (dort werden die Reaktionen auch aktualisiert!).</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/453/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/453/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/453/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=453&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sprache, Zerstörung und Konstruktionen</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2009/07/07/sprache-zerstorung-und-konstruktionen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 23:11:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sprache ist ein Konstrukt. Z.B. die deutsche Sprache wurde nicht zuletzt erst von Schriftstellern wie Goethe und Schiller konstruiert. Man hat z.B. aus &#8222;Diarium&#8220; &#8222;Tagebuch&#8220; gemacht. Inzwischen gibt es sogar sowas wie einen Verein Deutsche Sprache (VDS). Die machen sich zum Ziel die deutsche Sprache zu bewahren. Der Witz dabei ist also, dass es keine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=411&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Sprache ist ein Konstrukt. Z.B. die deutsche Sprache wurde nicht zuletzt erst von Schriftstellern wie Goethe und Schiller konstruiert. Man hat z.B. aus &#8222;Diarium&#8220; &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebuch">Tagebuch</a>&#8220; gemacht. Inzwischen gibt es sogar sowas wie einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutsche_Sprache">Verein Deutsche Sprache</a> (VDS). Die machen sich zum Ziel die deutsche Sprache zu bewahren. Der Witz dabei ist also, dass es keine natürliche Sprache gibt &#8211; man hat Deutsch konstruiert. Man hat damit auch Sprachkultur zerstört. Man sagt alles Schöpferische ist immer auch zerstörerisch. Und alles was eine Konstruktion des Menschen ist &#8211; also auch Sprache oder Orgamisationen &#8211; ist Ausdruck von Herrschaftsverhältnissen. D.h. es kann keine Konstruktion geben, die jenseits der Kritik stehen kann. Sprache ist nicht neutral. Daher ist es auch nicht so wie der o.g. Sprachverein gerne darstellt, dass Beeinflussung von aussen durch Englisch etc. verwerflich wären.</p>
<p>Gleiches gilt für Bemühungen von Feministinnen z.B. die Sprache ihre Maskulinität zu entziehen. Viele Menschen verstehen das nicht und begreifen es als Angriff auf die &#8222;natürliche Deutsche Spache&#8220;. Zu sagen &#8222;Managerinnen&#8220; und &#8222;Politikerinnen&#8220; wird als Verhunzung angesehen. Ich will hierbei nicht so sehr auf <a href="http://www.kfunigraz.ac.at/kffwww/Geschlechtergerechte%20Sprache%20test.htm">die Argumente</a> einzugehen, sondern lediglich bewusst machen, das es eben diese natürliche Sprache nicht gibt, sondern dass wir diese miteinander vereinbaren &#8211; und wo wir auch aufeinander zugehen können. Sowie dass Sprache immer auch zerstörerisch war. Der Duden z.B. hat erst eine Standardisierung eingeführt und damit die Vielfalt reduziert. Sprache ist Werkzeug und gleichzeitig Opfer von gesellschaftlichen Prozessen. Mehr wollte ich nicht gesagt haben.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/411/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/411/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/411/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/411/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/411/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/411/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/411/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/411/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/411/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/411/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=411&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Anarchistischer Kongress in Berlin mit Problemen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 17:21:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die TU Berlin hat kurzfristig den seit längerem geplanten Anarchistischen Kongress in ihren Räumen blockiert. Zum Glück kann man Anarchistinnen nicht so einfach stoppen: Hört das Interview auf coloRadio Dresden.
Die Blockade wurde wohl von der Pseudo-Zeitung &#8222;BZ&#8220; (Berliner Zeitung) organisiert. Siehe dazu auch &#8222;TU blockiert Chaosten-Kongress&#8220;  oder auch auf Junge Welt (JW) &#8222;TU Berlin [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=389&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die TU Berlin hat kurzfristig den seit längerem geplanten Anarchistischen Kongress in ihren Räumen blockiert. Zum Glück kann man Anarchistinnen nicht so einfach stoppen: <a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=27432">Hört das Interview auf coloRadio Dresden</a>.</p>
<p>Die Blockade wurde wohl von der Pseudo-Zeitung &#8222;BZ&#8220; (Berliner Zeitung) organisiert. Siehe dazu auch &#8222;<a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/tu-stoppt-chaoten-kongress-article422844.html">TU blockiert Chaosten-Kongress</a>&#8220;  oder auch auf Junge Welt (JW) &#8222;<a href="http://www.jungewelt.de/2009/04-11/039.php">TU Berlin verbot Anarchismus-Kongreß</a>&#8222;. Und <a href="http://asta.tu-berlin.de/referate/offentlichkeit/pressemitteilungen/9-april-tu-prasidium-sagt-nach-bz-artikel-anarchismus-kongress-ab">Stellungnahme des ASTA</a>. Und der <a href="http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/chaoten-wollen-anarchie-lernen-article421244.html">zwielichtige BZ-Artikel</a>.</p>
<p><strong>Die Seite des Kongresses: <a href="http://www.akongress.org">www.akongress.org</a></strong></p>
<p>So mal aus dem Bauch betrachtet sieht es für mich so aus, als wenn hier wieder mal der Anarchismus als eine der wenigen möglichen Alternativen von demokratischen Kräften unterdrückt werden soll, weil sie im Anarchismus eine Bedrohung für ihre Machtbasis erkennen. Das ist Demokratie &#8211; Meinungen unterdrücken, Veranstaltungen verbieten, Menschen kriminalisieren! Dies entspricht nicht dem Selbstbild, das sich die Demokratie immer gerne gibt. weltoffen ist man nur so weit, wie man die Kontrolle behält.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/389/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/389/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/389/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=389&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Auf dem Weg zum neototalitären Staat?</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2009/04/06/auf-dem-weg-zum-neototalitaren-staat/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 21:55:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn ich mir so anschaue, was in den letzten Jahren so passiert, so scheint mir ein neuer Totalitarismus aufzukommen. Als Anregung habe ich mal eine Liste dessen formuliert, was für mich den &#8222;Neototalitarismus&#8220; kennzeichnet auf Basis des Artikels von Wikipedia.
Neototalitarismus

Als herrschende Ideologie der Kapitalismus/ die Marktwirtschaft.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wenn ich mir so anschaue, was in den letzten Jahren so passiert, so scheint mir ein neuer Totalitarismus aufzukommen. Als Anregung habe ich mal eine Liste dessen formuliert, was für mich den &#8222;Neototalitarismus&#8220; kennzeichnet auf Basis des Artikels von Wikipedia.</p>
<p>Neototalitarismus</p>
<ul>
<li>Als herrschende Ideologie der Kapitalismus/ die Marktwirtschaft.</li>
<li>Unterordnung des Einzelnen unter die Gemeinschaft (Demokratie), nach dem Grundsatz: „Gemeinsinn geht vor Eigennutz!“. Dieser Kollektivismus bedingt die Unterdrückung des Individuums und den Verlust der persönlichen Freiheit.</li>
<li>Aufhebung der Gewaltenteilung. Legislative, Exekutive und Judikative werden zunehmend vernetzt (gemeinsame Datenbanken, Steuer-ID,&#8230;), und werden von mächtigen Lobbys kontrolliert.</li>
<li>Die Mächtigen  (also die Unternehmen und die Geheimdienste) versuchen, die Bevölkerung zu „erfassen“, so dass dem Einzelnen kein Privatleben und kein Freiraum mehr bleibt. Aber nicht nur das äußere Handeln, sondern auch das Denken und Fühlen der Menschen soll beeinflusst werden. Mittel dazu sind Propaganda und Erziehung im Sinne des Staates, die ständige Indoktrination und die Manipulation „von der Wiege bis zur Bahre“. (auch z.B. durch Werbung)</li>
<li>Auf  dem Papier gelten sämtliche bürgerlichen Freiheiten. Defakto aber werden die Freiheiten aber durch eine Vielzahl an Gesetzen abgeschafft. Das Pressewesen wird weitestgehend durch die herrschenden Mächte beeinflusst. Die Meinungsfreiheit wird zunehmend durch Maßnahmen marginalisiert und durch neue Zensur- und Filtertechnologien eingeschränkt.</li>
<li>Videoüberwachung, Vorratsdatenspeicherung, Geheimdienst, Staats- und Verfassungsschutz bzw. Politische Polizei, willkürliche Verhaftung und Repression der Bevölkerung sollen jedes unabhängige Denken im Keim ersticken und die Menschen einschüchtern.</li>
<li>Geheimgefängnisse und Folter von Häftlingen.</li>
<li>Militarisierung aller Lebensbereiche (Schule, Beruf,&#8230;) im Zusammenhang mit einer zunehmend aggressiveren Außenpolitik und Globalisierungsbestrebungen in Kooperation mit gleichgesinnten Nationen (&#8222;Koalition der Willigen&#8220;).</li>
</ul>
<p>Das mal als Gedankenspiel. Natürlich sind die Sachen, die in alten totalitären Staaten gelaufen sind um vielfaches erschreckender. Der Neototalitarismus ist aufgeklärt, offen, selbstkritisch und setzt sich nach aussen hin für Menschen- und Bürgerrechte. Kriege heissen &#8222;Humanitäre Einsätze&#8220;. Dabei werden die Bürgerrechte in den Heimatländern immer stärker eingeschränkt. In gewisser Weise sind die neototalitären Entwicklungen erschreckender. Sie vernetzen sich und üben eine Kontrolle über die ganze Welt aus. Sie benutzen die Demokratie um ihre Agenda voranzutreiben &#8211; dabei werden die Interessen vieler marginalisiert. Eine parlamentarische Mehrheit für eine Entscheidung heisst noch nicht einmal, das eine Mehrheit der Bevölkerung sie gutheisst, dennoch bewegt sich die Demokratie auf der Ebene der nichtkritisierbaren Systeme. Demokratie ist per se gut, Kritik wird zwar im Einzelfall geduldet, führt aber nicht zu wesentlichen Reformen.</p>
<p>Betrachtet das ganze einfach als Gedankenspiel über das es sich zu refflektieren lohnt.</p>
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		<title>POINTER: SPIEGEL-Artikel NPD IN THÜRINGER KLEINSTADT Mit Gewalt in die Mitte</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 05:15:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ganz interessanter Artikel. Wobei das Beispiel nicht so gut ist, denke ich, weil man in dem Ort offenbar zu lange gewartet hatte. Das ist nachwievor das Hauptproblem in Deutschland: rechtsradikale Ideologie wird oft einfach akzeptiert und im besten Fall geschwiegen. Viele glauben das Schlimme war das Dritte Reich und ist mit seiner Beendigung im Nichts [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=373&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ganz interessanter <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,613725,00.html">Artikel</a>. Wobei das Beispiel nicht so gut ist, denke ich, weil man in dem Ort offenbar zu lange gewartet hatte. Das ist nachwievor das Hauptproblem in Deutschland: rechtsradikale Ideologie wird oft einfach akzeptiert und im besten Fall geschwiegen. Viele glauben das Schlimme war das Dritte Reich und ist mit seiner Beendigung im Nichts verschwunden. Nichts aber könnte unwahrer sein.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/373/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/373/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/373/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/373/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/373/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/373/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/373/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/373/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/373/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/373/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=373&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Rot-Rotes Berlin und Berlinale dulden Verhältnisse im Kino &#8222;Babylon&#8220; (Berlin)</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 18:27:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Belegschaft des Babylon, das aus meist StudentInnen besteht verdient am Einlass 5,50 EUR, an der Kasse 6,00 EUR und als Filmvorführer 6,40 EUR (Netto) die Stunde. Arbeitsverträge werden in Form von mündlichen Absprachen vereinbart.
Protest auf der Berlinale
Genau das ist während der 59. Berlinale passiert. Die Hosen voll von den Forderungen der Belegschaft, engagierte Grossman [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=233&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Belegschaft des <a href="http://www.babylonberlin.de/">Babylon</a>, das aus meist StudentInnen besteht verdient am Einlass 5,50 EUR, an der Kasse 6,00 EUR und als Filmvorführer 6,40 EUR (Netto) die Stunde. Arbeitsverträge werden in Form von mündlichen Absprachen vereinbart.</p>
<p><strong>Protest auf der Berlinale</strong></p>
<p>Genau das ist während der 59. Berlinale passiert. Die Hosen voll von den Forderungen der Belegschaft, engagierte Grossman drei neue Filmvorführer und wechselte das Personal aus, um den reibungslosen Ablauf des „Generation 14plus“ Programms zu sichern. Gefordert wurde eine Erhöhung des Stundenlohns auf 16 EUR/Std. für Vorführer, sowie 12 EUR/Std. für Service und Kasse für die Zeit der Berlinale, da das Glemma-Festival auch eine höhere Arbeitsbelastung mit sich bringt. Mit der Neueinstellung von Aushilfskräften wurden die Forderungen der Belegschaft allerdings kalt abserviert.</p>
<p>Deshalb kamen am 13. Februar 2009 zwischen 40 und 50 Menschen zu einer Kundgebung vor dem roten Teppich zusammen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. In Redebeiträgen und Flugblättern wurden Berlinale-BesucherInnen über die Situation und die Forderungen der Angestellten informiert.</p>
<p>Selbst CinemaxX-Beschäftigte haben einen Tarifvertrag, der stufenweise Lohnerhöhungen von 6,50 EUR auf 8 EUR vorsieht.</p>
<p>Warum? Unternehmen mit Betriebsräten zahlen eben deutlich höhere Löhne und halten die Mindeststandards ein. Zudem ist die sogenannte Lohnspreizung, der Unterschied zwischen den Vergütungsgruppen, geringer. Dass der Arbeitskampf im Berliner Babylon ein Problem vieler prekär Beschäftigter im Kulturbereich öffentlich macht, lässt sich auch durch Tarifmärchen nicht schöner reden. In Museen, Theatern und vielen anderen öffentlich geförderten Unternehmen wird mit den Beschäftigten miserabel umgegangen.</p>
<p>&#8230;<br />
<strong><br />
Bittere Ironie:</strong> Am Sonntag, den 22.02.2009 um 13.30 Uhr hatte ausgerechnet ein Dokumentarfilm im Kino Babylon Premiere, in dem eine Hausarbeiterin ohne Papiere vors Arbeitsgericht zieht: “Mit einem Lächeln auf den Lippen.” (ein Film von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und Mónica Orjeda, <a href="http://www.kiezfilme.de/laecheln">http://www.kiezfilme.de/laecheln</a>)<br />
Die Veranstaltung im Kino selbst wurde vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt und aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.</p>
<p>// Dieser Artikel nutzt Zitate von <a href="http://freundeskreis-videoclips.de/arbeitskampf-kino-babylon-berlin-mitte/">hier</a> (dort gibts auch einen Video)</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/233/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/233/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/233/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/233/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/233/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/233/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/233/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/233/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/233/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/233/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=233&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Foucault zu Herrschaft und Besatzung</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 00:25:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In dem Buch &#8222;In Verteidigung der Gesellschaft&#8220; (ISBN-Suche), das eine Sammlung von Vorträgen von Foucault ist, erklärt er historisch, dass Herrschaft immer eine Fortsetzung eines Krieges oder einer Eroberung war und ist. Gesetze sind eigentlich immer die Gesetze der Sieger für die Besiegten &#8211; und da kann man immer weiter in die Geschichte zurückgehen. Ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=221&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In dem Buch &#8222;In Verteidigung der Gesellschaft&#8220; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3518291858">ISBN-Suche</a>), das eine Sammlung von Vorträgen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Foucault">Foucault</a> ist, erklärt er historisch, dass Herrschaft immer eine Fortsetzung eines Krieges oder einer Eroberung war und ist. Gesetze sind eigentlich immer die Gesetze der Sieger für die Besiegten &#8211; und da kann man immer weiter in die Geschichte zurückgehen. Ich bin nicht philosophisch gebildet &#8211; also kann es sein, das sich da einige Missverständnisse bei meiner Lektüre eingeschlichen haben &#8211; aber ich betrachte das als eine Art der Aneignung von Theorien, diese zu reflektieren, wiederzugeben und zu interpretieren. Ich finde das sich aus der Perspektive einige interessante Gedanken ergeben.</p>
<p>Zum einen ist es dann ja so, das es keinen Staat gibt, der seine Souveränität alleine aus seiner eigenen Geschichte ableiten kann. Zum anderen stellt sich dann auch die Frage auf welche Rechtfertigung sich jegliche Souveränität bezieht. Sie rechtfertigt sich zumeist aus sich selbst. Das gilt auch für das Völkerrecht, das im Grunde nichts anderes ist als das Recht einer Vielzahl von Siegermächten der Geschichte.</p>
<p>Zum anderen könnte man sich auch fragen, warum denn dann heute Kriege und Eroberungen unrechtmäßig sein sollen. Wenn wir das ganze zum Beispiel auf Israel und Palästina beziehen, so gab es da viele Kriege und Konflikte seit der Antike. Es gibt dort dann also (wie überall) keinen legitimen Anspruch auf ein Territorium. Dies kann sich nur auf ein Völkerrecht beziehen. Dieses Recht ist aber stark interpretierbar und wird auch dadurch geändert das Fakten geschaffen werden. Wie z.B. das heute Gaza zum Staat Israel gehört und auch, das es von der Hamas verwaltet wird. Es gibt also weder eine Rechtfertigung für Israels Souveränität, noch für die Selbstverwaltung der Hamas.</p>
<p>Hier wird es vielleicht deutlicher als bei uns &#8211; aber auch für Deutschland kann man sagen: Große Teile des deutschen Rechts sind heute zum Beispiel Alliiertes Recht &#8211; mir fällt dazu spontan auch der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk ein, der von den Aliierten eingerichtet wurden. Dann gibt es noch Gesetze aus dem Dritten Reich, wie das Heilpraktikergesetz &#8211; die also von der Machtergreifung der Nazis abzuleiten sind &#8211; dann gab es auch Zeiten, in denen es kein Deutschland gab &#8211; z.B. wurden Gebiete von den Preussen erobert und deren Rechtsauffassung und Herrschaft aufgezwungen.</p>
<p>Foucault sagt, das Herrschaft aber nicht nur von Eroberern ausgeübt wird, sondern auch von der Profiteuren neuer Herrschaftsverhältnisse und Gesetze. Das heisst bei uns z.B. hat privates Eigentum ja einen hohen Stellenwert und schützt die Reichen vor dem Zugriff der Armen. Diese Rechte wissen sie über die Politik zu verteidigen. Die Reichen oder Besitzenden von heute sind entweder Abkommen ehemaliger Eroberer  (z.B. im Falle Adliger)  oder deren Büttel und Profiteure. Diese Herrschaft wird dann von Generation zu Generation weitergereicht &#8211; durch Erbe oder durch Institutionen. Alles also, was ein Staat braucht.</p>
<p>In dem man dies offenlegt, legt man natürlich auch eine Fundamentalkritik an der Existenz von Staaten und Besitz an. Aus dieser Perspektive gibt es weder ein &#8222;rechtmäßg erworbenes Eigentum&#8220; noch einen wie auch immer gearteten legitimen Staat oder Herrscher. Die Rechtfertigungen für herrschende Verhältnisse sind daher oft sehr obskur. Nehmen wir mal die BRD. Das Grundgesetz wurde 1949 entworfen in der westlichen Besatzungszone. Sie basierten auf den Frankfurter Dokumenten die Empfehlungen der West-Allierten zur Gründung eines westdeutschen Staates enthielten. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentarischer_Rat">Parlamentarische Rat</a> entwarf daraus das Grundgesetz, das dann 1949 mmit 53 zu 12 Stimmen verabschiedet wurde. Die Aliierten zwangen dabei den Parlamentarischen Rat das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Besatzungsstatut">Besatzungsstatut</a> zu akzeptieren. Und mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschlandvertrag">Deutschlandvertrag</a> erhielt die BRD ihre Solidarität, damit sie im Bund mit den Westmächten die Wiederaufrüstung betreiben konnte. Dieser galt bis zur Wiedervereigung 1990, wo dann wiederum das Westdeutsche Recht der DDR aufokroyiert wurde. Die Wiedervereinigung sorgte mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt">Treuhand</a> für eine Abwicklung der DDR.</p>
<p>An dieser Stelle aber ein wichtiger Einwand: Mir geht es hier nicht darum anzuklagen, sondern nur beispielhaft aufzuzeigen wie Recht geschaffen wird und Herrschaft wirkt. Diese Beispiele lassen sich für fast jedes Land der Erde ähnlich vollziehen.</p>
<p>Es geht also zunächst nur darum diese Mechanismen zu erkennen &#8211; und in Konsequenz daraus natürlich auch festzuhalten, dass das, was man in Deutschland &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitliche_demokratische_Grundordnung">Freiheitlich demokratische Grundordnung</a>&#8220; nennt natürlich nur eine Ableitung tradierter Herrschaftsverhältnisse und Folgen von unzähligen Eroberungen ist. Es gibt eben keine Ordnung, Souveränität oder Herrschaft, die legitim sein könnte.</p>
<p>Im nächsten Schritt könnte man zu der Erkenntis gelangen, das diese Rechtsordnungen, da sie aufgezwungen sind nicht legitimer sind, als eine andere Ordnung, die sich irgendwer ausdenkt und daher nicht als Maßgabe akzeptiert werden können. Wer diese Grundordnung einfach akzeptiert, akzeptiert somit auch jede Eroberung und jede Willkür vergangener Herrscher. Es zu akzeptieren würde bedeuten die Geschichte nicht infrage zu stellen.</p>
<p>Und nun kommen wir natürlich an den Punkt wo man fragt: Wenn nicht das, was dann? Hier sind wir beim eigentlichen Kern des Anarchismus &#8211; die Negation jeglicher Legitimität von Herrschaft, Eigentum, etc. führt dazu das alles auf die einzelnen Menschen und Gruppen von Menschen heruntergebrochen werden muss. Es gibt also nur Menschen mit ihren Interessen und ihre Beziehungen zueinander. Es gibt damit auch keine Unschuld im Sinne von &#8222;Ich habe nur Befehle befolgt&#8220; &#8211; oder &#8222;so steht es aber im Gesetz&#8220;. Nein, es gibt keine Rechtfertigung für das, was wir tun ausser aus sich selbst heraus und in der Interaktion mit anderen. Es gibt keine legitimen Institutionen, die zu recht bestimmen dürften, wie wir miteinander umgehen.</p>
<p>Ich weiss, das ist schwer zu schlucken &#8211; den wir alle haben das in uns. Wie viele Gespräche und Diskussionen drehen sich um Recht, Eigentum &#8211; und wie sehr durchdrungen ist unser Miteinander dadurch was wir besitzen oder unserer Gesellschaftliche Position, die wir von bestehenden und vergangenen Herrschaftsverhältnissen ableiten.</p>
<p>Das Fehlen einer solchen Ordnung sorgt für Unsicherheit und löst Ängste aus &#8211; aber es geht doch nicht ohne? Der klassische Anarchismus sagt hier, das es ohne weiteres ohne jegliche Herrschaft geht weil der Mensch an sich gut ist. Im Postanarchismus wird jedoch darauf hingewiesen, das Herrschaft alle Beziehungen der Menschen durchdringt und somit nicht einfach abgeschaft werden kann. Das bedeutet, wenn man das ganze einmal politstrategisch betrachten würde, das Postanarchisten nicht versuchen den Herrschern den Kopf abzuschlagen, weil sie wissen, das sich Herrschaft selbst konstituiert in den Beziehungen der Menschen untereinander. Die Alternativstrategie ist also an eben diesen Beziehungen anzusetzen. In erster Linie durch Bewusstmachung der Mechanismen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poststrukturalismus">poststrukturalistische</a> Sichtweise ist dabei nicht besonders ermutigend, weil sie auf eine gewisse Weise auch eine gewisse Ausweglosigkeit zeigt. Auf der anderen Seite ist sie aus meiner Sicht das einzige Modell, das der Wirklichkeit nahe kommt &#8211; unideologisch. Und nur die richtige Analyse von Herrschaft kann zu wirksamen Änderungen führen.</p>
<p>Wir alle werden mit unserer Geburt für die Gesellschaft konditioniert und können nur selten ausbrechen. Revolutionen wie die in Russland un Kuba waren soweit erfolgreich, das sie alte Machthaber entfernt und einige Übel beseitigt haben. Sie waren aber nicht erfolgreich in der Beseitigung der Herrschaft selbst. Und der Poststrukturalismus bzw Postanarchismus liefert hierfür Erklärungen und alternative Wege.</p>
<p>Demokratie hat nie zum Ziel gehabt Herrschaft zu beseitigen, sondern lediglich in bestimme Bahnen zu lenken. Insofern hat hier vielleicht eine Kultivierung der Machtkämpfe stattgefunden. Parlamentarier oder gesellschaftliche Gruppen bekämpfen sich nicht mehr real körperlich. Nichtsdesdotrotz kontrollieren mächtige Gruppen die Gesellschaft und herrschen über uns und benutzen uns für ihre Zwecke.</p>
<p>Wäre der Zustand einer Anarchie regellos? Nein, jeden Gesellschaft braucht Spielregeln. Anarchie bedeutet lediglich, das es niemanden mehr gibt, der jemand anderen seine Spielregeln aufzwingen kann. Anarchie ist meines Erachtens kein absoluter Zustand und insofern auch eine Utopie. Er kann jedoch ganz konkret im Alltag umgesetzt werden. Nicht dadurch, das wir in der Lage wären außerhalb der Gesellschaft herrschaftsfrei zu leben, aber das wir versuchen können unsere Beziehungen &#8222;relativ herrschaftsfrei&#8220; zu pflegen und uns darum bemühen Herrschaftsverhältnisse abzubauen. Was in Beziehungen anfängt zieht sich durch bis in die Politik. Insofern passt hier auch der Satz &#8222;Das Private ist politisch&#8220;, wie es ja auch der Feminismus sich als Slogan zu eigen machte. Übrigens basiert moderner Feminismus auch zum Großteil auf Poststrukturalismus.</p>
<p>Würde mich über Kommentare und Anmerkungen freuen.</p>
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		<title>Todd May on anarchist ethics</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 15:36:53 +0000</pubDate>
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Todd May is a political philosophy professor at Clemson University. Enjoy.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://anablog.wordpress.com/2008/12/17/todd-may-on-anarchist-ethics/"><img src="http://img.youtube.com/vi/sHZ7e7mCA9Q/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Todd_May">Todd May</a> is a political philosophy professor at Clemson University. Enjoy.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/197/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/197/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/197/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=197&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sicheres Handy?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 13:17:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Handys sind gut zu überwachen und abzuhören. Wie sieht es aus mit Verschlüsselung und Stealth-Eigenschaften (spricht effektives abschalten ohne Nachverfolgbarkeit).
Welche Handys bieten da am meisten? Bitte gerne Links zu entsprechenden Artikeln oder Handys hier anhängen.
Ich denke ein sicheres Handy sollte kein Bluetooth oder ähnliche Features anbieten, sondern sich im Wesentlichen darauf beschränken an zu sein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=185&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Handys sind gut zu überwachen und abzuhören. Wie sieht es aus mit Verschlüsselung und Stealth-Eigenschaften (spricht effektives abschalten ohne Nachverfolgbarkeit).</p>
<p>Welche Handys bieten da am meisten? Bitte gerne Links zu entsprechenden Artikeln oder Handys hier anhängen.</p>
<p>Ich denke ein sicheres Handy sollte kein Bluetooth oder ähnliche Features anbieten, sondern sich im Wesentlichen darauf beschränken an zu sein wenn man telefonieren will und das telefonieren gut und sicher zu erledigen. Darüberhinaus sollte man nach Möglichkeit anonymisierte SIM-Karten verwenden.</p>
<p>Weitere Tips:<br />
http://www.bsi.de/literat/doc/gsm/index.htm &#8211; und auch hier die Bitte weitere Tips anzuhängen</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/185/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/185/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/185/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=185&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Kapitalismuskrise?</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/11/03/kapitalismuskrise/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 02:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarquest</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Haben wir eine Kapitalismuskrise zum Jahresende 2008? Banken und ganze Industriezweige stehen Schlange beim Staat. Einst stolze Wirtschaftsbosse, die den Staat jahrelang beleerten und das Wort der Deregulierung im Mund führten wollen nun Sozialhilfe vom Staat &#8211; und der Staat gibt sein Geld mit vollen Händen aus ohne zu zögern.
Was daran nicht stimmt ist, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=176&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Haben wir eine Kapitalismuskrise zum Jahresende 2008? Banken und ganze Industriezweige stehen Schlange beim Staat. Einst stolze Wirtschaftsbosse, die den Staat jahrelang beleerten und das Wort der Deregulierung im Mund führten wollen nun Sozialhilfe vom Staat &#8211; und der Staat gibt sein Geld mit vollen Händen aus ohne zu zögern.</p>
<p>Was daran nicht stimmt ist, das jetzt alles das passiert, was Vertreter eines neoliberalen Kurses immer verteufelt haben oder negiert. Dies ist kein Nachtwächterstaat, selbst in den USA nicht. Es gab auch früher Krisen &#8211; aber man hat immer behauptet der Markt hätte gelernt. Aber nachdem auch ein Herr Greenspan zugibt das die Unsichtbare Hand nicht funktioniert findet sich der Kapitalismus (erneut) in einer Sinnkrise wieder. Für Kommunisten erscheint hier eine geschichtliche, messianische Prohezeiung wahr zu werden. Aber die Kommunisten haben die Wirklichkeit immer mehr ideologisch als selbstkritisch betrachtet.</p>
<p>Ich denke das der Kapitalismus auch diese Krise überstehen kann. Die Frage ist hier eher. Auf wessen Kosten? Was wird hier geopfert? Aber ich meine auch, das es nach dieser abermaligen Krise kein &#8222;weiter so&#8220; geben kann. Das sagen heute ja auch die Befürworter des Kapitalismus. wobei ihre Kritik nicht sehr weit geht und sie nachwievor die Systemfrage grundsätzlich ablehnen.</p>
<p>Der Kapitalismus hat hier aber das Problem das er wiederholt selbst über seine Füße gestolpert ist und dabei seine Argumentations-Grundpfeiler umgestoßen hat. Also: Kapitalismus funktioniert nicht. Kapitalismus monetarisiert und beutet Ressourcen und Menschen aus &#8211; aber selbst dann klappt das System ab und zu zusammen &#8211; und die globale Gesellschaft pumpt dann zig Billionen Euro in das System damit der Mechanismus wiederbelebt wird.</p>
<p>Aber hey, ihr Politiker &#8211; jedes System in das man zig Billionen pumpt kann leben. Der Kapitalismus bekommt gerade einen Herzschrittmacher, weil er sonst nicht mehr funktioniert. Die Frage ist, warum wir hier ein System am Leben halten und gleichzeitig Rentner, Arbeitslosen und Arbeitern jeden Euro vorenthalten, den sie auch gebrauchen könnten &#8211; und DAS sind die eigentlichen Menschen! Ich denke wenn alle Menschen diese Gelder direkt bekämen würde es vielen Unternehmen auch gut gehen.</p>
<p>Eine Krise die in der jetzigen enthalten ist, ist diejenige der Globalisierung des Welthandels. Wären nicht auch massive Importzölle sinnvoll? Man sagt immer es gäbe kein Zurück und das diese Art Protektionismus veraltet wäre. Aber wenn wir uns gerade auch die Industrie in Deutschland anschauen, so ist von einem Großteil nichts über aufgrund eines überhitzten, globalen Wettbewerbs. Ich denke ein Protektionismus, der die Energie aus dem Wettbewerb nimmt wäre gut. In einem globalen Wettbewerb kann es keine sinnvolle ökonomische Planung geben. Wir leben in einer Wegwerfegesellschaft. Diese belastet auch die Umwelt. Viele wirtschaftliche Investitionen in Fabriken stellen sich als umsonst heraus, weil ein Konkurrent billiger produziert. Diese Fabriken werden dann oft liegengelassen. Der Schaden an der Umwelt aber ist da. Das alles, weil es keine kooperative Wirtschaft gibt. Der Begriff &#8222;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coopetition">Coopetition</a>&#8220; wurde auch schon im Kapitalismus verwendet. Warum nicht mal ein &#8222;Mehr Kooperation und weniger Konkurrenz&#8220;?</p>
<p>Ich glaube nicht an irgendwelche Wirtschaftstheorien von irgendwelchen Kapitalisten, Kommunisten oder anderen Abergläubigen. Ich sehe nur, wo das derzeitige System pervertiert und sehe welche Alternativen es heute gibt und was die Vergangenheit gezeigt hat. Dies ist nicht die Zeit für einen neuen Staats-Sozialismus, auch wenn den die Bushs, Merkels und Sarkozys dieser Welt gerne sähen. Ich denke es ist Zeit dieses Spiel zu beenden und den Menschen selbst Geld zurückzugeben, bzw. weniger abzunehmen. Es ist Zeit Wirtschaftssysteme zu erdenken, die nachhaltigen Bestand haben können und die Menschen und der Gesellschaft mehr Planungssicherheit für ihre Leben geben können. Eine Wirtschaft die total unberechenbar ist und am Ende von uns zwangsernährt werden muss, damit sie angeblich uns ernährt &#8211; und dabei einen Prozentverlust an die Besitzenden abgibt kann nicht vertretbar sein. Wir sollten dieses Geld zurückfordern und der Sozialhilfe für Unternehmen ein Ende machen. Es kann auch keinen Unternehmens-Sozialismus geben. Es geht nicht darum ob sich Banken, Banker oder Manager wohlverhalten. Ich habe verständnis für jeden Menschen, der für sich das Beste rausholen will, gerade dann wenn das Schiff sinkt. Die Frage ist, warum wir Schiffe bauen, die ständig untergehen!?</p>
<p>Man pickt sich jetzt gerne seitens der Politik und der Medien einzelne Bösewichte raus um &#8222;den Mob&#8220; zu befrieden. Dabei ist das Wesentliche an dieser Argumentation, das unser System ohne diese Bösewichte perfekt funktionieren würde. Das ist so ähnlich wie mit den Verkehrstoten &#8211; angeblich gäbe es keine Verkehrstoten, wenn es keine Verkehrssünder gäbe. Aber nein &#8211; eigentlich ist es das Verkehrsmittel Auto das tötet. Hören wir also auf, Dämonen zu projizieren und lösen wir stattdessen die bestehenden Probleme. Dazu gibt es meines Erachtens keine perfekte Blaupause. Fakt ist, das auch die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland nicht in der Lage war  mehr Ausgleich zwischen Arm und Reich herbeizuführen. Echter Ausgleich funktioniert eben nur dann, wenn es keine übermächtigen Konglomerate gibt wie in Staat oder Unternehmen. Deswegen auch kann Staatssozialismus an diesem Punkt keine Alternative darstellen, wie das z.B. die Linke gerne suggerieren möchte.</p>
<p>Nur der Anarchismus bietet die Werkzeuge einen echten Wandel zu errreichen.</p>
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		<title>Kommentar zur Antifa-Demo in Kiel 20.4.08</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/04/21/kommentar-zur-antifa-demo-in-kiel-204/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 00:11:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, gewisse Rituale sind eingeübt. Zur Demonstration gegen Nazigewalt in Kiel würde ich folgende Kritik anbringen:

Ich finds nachwievor gut, das die Autonomen einerseits wachsam sind und andererseit solche Demos zeitnah organisieren
Viel zu schnelles Tempo und viel zu wenig Breite und Behinderung des Verkehrs. Eine Demonstration ist IMHO dazu da unbequem zu sein &#8211; und nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=103&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ja, gewisse Rituale sind eingeübt. Zur Demonstration gegen Nazigewalt in Kiel würde ich folgende Kritik anbringen:</p>
<ul>
<li>Ich finds nachwievor gut, das die Autonomen einerseits wachsam sind und andererseit solche Demos zeitnah organisieren</li>
<li>Viel zu schnelles Tempo und viel zu wenig Breite und Behinderung des Verkehrs. Eine Demonstration ist IMHO dazu da unbequem zu sein &#8211; und nicht ummöglichst schnell an ein Ziel zukommen.</li>
<li>Ansprachen zu unverständlich</li>
<li>Immer der gleiche Text an jedem Ort. Und dann mitten in der Innenstadt ein jehes Ende, ohne den Kielerinnen wirklich zu erklären, was derzeit abgeht.</li>
<li>Statt nur von Buntheit und Kreativität zu reden/schreiben wäre es passender solche Proteste tatsächlich kreativer zu gestalten.</li>
<li> Wenngleich ich damit übereinstimme, das Nazis nicht die Straße bestimmen dürfen, denke ich das Demosprüche mit &#8222;Nazis von der Straße fegen&#8220; bei Passanten gar nicht oder eher negativ ankommen. Was szeneintern gar nicht erläutert werden muss ist für unbedarfte Zuschauer extrem erklärungsbedürftig.</li>
</ul>
<p>Ich wiederhole mich gerne, das ich es sehr schätze, wenn Leute solche Demos organisieren. Ich vermisse aber den Gedanken daran,  wie man Leute erreicht.In Kiel ist z.B. aktuell das Problem, das NIEMAND weiss was in Kiel alles passiert ist. Vielleicht steht im lokalen Blatt KN am Montag mehr.  Das heisst zunächst müssen die Kielerinnen INFORMIERT werden. Als weiteres sollte man versuchen ein Problembewusstsein zu schaffen auf mehreren Ebenen. D.h. von unten(Bürgerinnen) und auch oben (Medien, Politikerinnen). Also Leute befähigen sich ein eigenes Urteil zu bilden. Man kann Interpretationshilfen anbieten, aber ich denke die meisten sind mündig genug bei entsprechender Informiertheit und Bewusstseinsbildung eigene Ideen und Aktionen einzubringen auf verschiedensten Ebenen. Jenseits von politischen Konstrukten. Zur Aufklärung trug die Demo heute leider fast nichts bei. Ich habe da oft das Gefühl es geht mehr darum für sich selber zu demonstrieren. Ein guter Effekt war sicher zu demonstrieren, wie viele Kielerinnen gegen die Nazis eingestellt sind.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/anablog.wordpress.com/103/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/anablog.wordpress.com/103/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/103/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/103/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/103/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=103&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Pointer: Pfarrer flieht aus Ostdeutschland</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/04/10/pointer-pfarrer-flieht-aus-ostdeutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 09:26:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Pfarrer samt Familie flüchtet vor dem alltäglichen rassistischen Terror in Rudolstadt nach Westdeutschland. Die Familie des Pfarrers wurde gedemütigt und geschlagen, weil seine Frau und die Kinder eine dunklere Hautfarbe haben, als andere Thüringer_innen. In Rudolstadt sorgt man sich nun um seinen Ruf. Die Ereignisse machten nun bundesweit Schlagzeilen. (mehr bei Indymedia)
   [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=98&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ein Pfarrer samt Familie flüchtet vor dem alltäglichen rassistischen Terror in Rudolstadt nach Westdeutschland. Die Familie des Pfarrers wurde gedemütigt und geschlagen, weil seine Frau und die Kinder eine dunklere Hautfarbe haben, als andere Thüringer_innen. In Rudolstadt sorgt man sich nun um seinen Ruf. Die Ereignisse machten nun bundesweit Schlagzeilen. (<a href="http://de.indymedia.org/2008/04/212898.shtml">mehr bei Indymedia</a>)</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/anablog.wordpress.com/98/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/anablog.wordpress.com/98/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/98/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=98&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Arbeit anders organisieren</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2008/03/14/arbeit-anders-organisieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 22:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarquest</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier ein paar unfertige Ideen, wie Arbeit anders organisiert werden könnte als Versuch einer Alternative zum bestehenden System und sozialistischen Ideen:

Ein wesentlicher Punkt, ist das eine Unterscheidung zwischen abhängig Beschäftigten und Selbständigen keine Sinn macht. Einzelunternehmerinnen werden gegen Arbeitnehmerinnen ausgespielt. Auch die Gesellschaft behandelt sie unterschiedlich. Erhalten Arbeitnehmerinnen oftmals eine soziale Absicherung, so erwitschaften Einzelunternehmerinnen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=89&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hier ein paar unfertige Ideen, wie Arbeit anders organisiert werden könnte als Versuch einer Alternative zum bestehenden System und sozialistischen Ideen:</p>
<ul>
<li>Ein wesentlicher Punkt, ist das eine Unterscheidung zwischen abhängig Beschäftigten und Selbständigen keine Sinn macht. Einzelunternehmerinnen werden gegen Arbeitnehmerinnen ausgespielt. Auch die Gesellschaft behandelt sie unterschiedlich. Erhalten Arbeitnehmerinnen oftmals eine soziale Absicherung, so erwitschaften Einzelunternehmerinnen eher einen eigenen Gewinn, wenn die Glück haben, seltener aber sind sie in der Lage einen vergleichbare Absicherung zu erreichen.</li>
<li>Mindestlohn und Grundeinkommen: Beide Elemente sind nichts, was eine Anarchistin als Ziel ansehen wird. Dennoch stellt sich immer die Frage, was der nächste sinnvolle Schritt zur Anarchie sein kann. Eine wesentliche Sorge der Menschen ist die tägliche Sorge um die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse. Diese Sorge führt zu vielen tragischen Entwicklungen und zudem machen die Folgen gesellschaftlich keinen Sinn. Somit wäre ein garantiertes Grundeinkommen für die Gesellschaft heute ein Anfang, um  weitere Entwicklungen anzustoßen und sie dem Druck des sog. Arbeitsmarktes entziehen würde, mit all den negativen Folgen.</li>
<li>Interessant finde ich, wie Kapitalismusbefürworter heute das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kombilohn">Kombilohnmodell</a> befürworten. Nach dem Motto: &#8222;das schafft Arbeitsplätze und daher ist es gut&#8220;. Nur kur zur Erläuterung: Beim Kobilohnmodell zahl der Staat eine Differenz zum staatlich angedachten Lohn zu dem, was der Unternehmer zahlt. Im Grunde subventioniert der Staat also Arbeitsplätze, bzw. erhöht die Einkünfte der Arbeitnehmer. Ist der Mindestlohn also noch kostenneutral bzw. bedeutet aufgrund höherer Steuern sogar Mehreinnahmen, so ist der Kombilohn eine Subvention, die an die Unternehmen gezahlt werden, die schlechtere Löhne als die Konkurrenz zahlen. Sprich: Unternehmen,  die sich asozial benehmen werden belohnt und die anderen bestraft &#8211; und das ganze soll die Allgemeinheit finanzieren. Dreister geht es nicht.</li>
<li>Dabei geht es nicht um Gerechtigkeit im Sinne eines gerechten Lohnes, sondern darum, das Menschen nicht aufgrund von Schicksalsschlägen in ihrer Existenz bedroht werden sollen, bzw. genötigt werden schlimme Arbeitsverhältnisse einzugehen. Unternehmen nutzen oft die Not von Arbeitssuchenden aus um ihnen an sich inakzeptable Entlohnungen aufzuzwingen. Obgleich der Mindestlohn derzeit als ein staatliches Ordnunsinstrument diskutiert wird hat er doch einige gute Ansätze, nämlich dadurch, das er einfach ein Mindestlohnniveau einführt ohne dazu die Bürokratie zu bemühen, die Steuern oder Abgaben erhöhen zu müssen. Es bedeutet einfach sozusagen eine moralische Untergrenze zu dem, was gezahlt werden soll.</li>
<li>Problematisch bleibt dabei dennoch der Bereich, der vom Mindeslohn nicht betroffen ist &#8211; und zwar die Menschen, die in keinem Lohnverhältnis stehen. Mancher Unternehmer beendet sein unternehmerisches Abenteuer mit Schulden, ohne Absicherung, etc. und auch ohne einen Mindestlohn, wenn er dann in Hartz IV zurückfällt. Oft wird dies ausgeklammert von Linken, da Unternehmerinnen oftmals mit Kapitalistinnen gleichgesetzt werden. Fakt ist aber, das es denen manchmal noch viel dreckiger geht. Kritisieren kann man allenfalls die Organisationsform. Als Einzelunternehmung geht das volle Risiko, aber auch der volle Gewinn zugunsten bzw. zulasten der Einzel-Unternehmerin. Riskiken und Chancen werden somit nicht solidarisch verteilt oder aufgefangen.</li>
<li>Was in Deutschland schwer fällt ist das Gründen von kollektiven, selbstverwalteten Organisationen, die z.B. folgende Vorteile hätten:
<ul>
<li>Die Einzelne trägt nicht das ganze Risiko eines Verlustes mit</li>
<li>Es gibt keine Geschäftsführerin &#8211; und die Verantwortung wird auch rechtlich auf alle verteilt, aber:</li>
<li>Es gibt auch die Möglichkeit der kollektiven Vernetzung um das Wirtschaften verschiedener Kollektive solidarisch zu organisieren, so das nicht ein kleines Kollektiv an entstandenen Schulden erstickt und Arbeitsplätze erhalten werden können.</li>
<li>Diese Kollektive sorgen auch für ihre Mitgliederinnen vor, ggf. ermöglicht durch staatliche Sonderregelung, damit das Geld für Versicherungen etc. nicht in irgendwelche großen Kassen abfliesst.</li>
</ul>
</li>
<li>Vielleicht wäre der sinnvollste erste Schritt das Aufbauen von selbstverwalteten Kranken- und Rentenkassen? Das, was heute genossenschaftlich ist, ist ja oft sehr stark unter der Kontrolle irgendwelcher Dachverbände. Ich denke das wichtigste Ziel muss sein vom Staat unabhängige Strukturen zu schaffen, was bedeutet das das Geld bestimmte Kreisläufe nicht verlässt. Dies kann man aber nur dann gut durchssetzen, wenn diese Strukturen eben auch tatsächlich alleine existieren können.</li>
</ul>
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		<title>Rigaer78 Unterstützen!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 11:00:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Haus in der Rigaer Straße 78 in Berlin möchte ihr Haus behalten und daher kaufen (mit Hilfe des Mietshäusersyndikats)Ich finde das ein unterstützenswertes Projekt und schlage daher denen vor, die es sich leisten können ihnen zu HELFEN!

       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=87&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das Haus in der Rigaer Straße 78 in Berlin möchte ihr Haus behalten und daher kaufen (mit Hilfe des <a href="http://www.syndikat.org/">Mietshäusersyndikats</a>)Ich finde das ein unterstützenswertes Projekt und schlage daher denen vor, die es sich leisten können ihnen zu <a href="http://rigaer78.org/index.php?id=11">HELFEN</a>!</p>
<p><a href="http://rigaer78.org/"><img src="http://media.de.indymedia.org/images/2008/02/207342.jpg" /></a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/anablog.wordpress.com/87/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/anablog.wordpress.com/87/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/87/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=87&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Das Ende vom Strike Bike</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 19:15:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Leider kein Happy End: Besetzung beendet. Betrieb vom Insolvenzverwalter »ausgeschlachtet« und nach Ungarn verkauft! 
Ermutigend fand ich das der Versuch unternommen wurde. Schöner wäre es natürlich gewesen, die Arbeiterinnen hätten die Fabrik übernehmen können. Aber hier sieht man mal wieder: Sind die Eigentumsverhältrnisse so wie sie waren, ziehen die Arbeiter immer den kürzeren. Wie wäre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=75&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Leider kein Happy End: <a href="http://www.strike-bike.de/1/index.php?&amp;hl=de_DE">Besetzung beendet</a>. Betrieb vom Insolvenzverwalter »ausgeschlachtet« und nach Ungarn verkauft! </p>
<p>Ermutigend fand ich das der Versuch unternommen wurde. Schöner wäre es natürlich gewesen, die Arbeiterinnen hätten die Fabrik übernehmen können. Aber hier sieht man mal wieder: Sind die Eigentumsverhältrnisse so wie sie waren, ziehen die Arbeiter immer den kürzeren. Wie wäre es mit ner neuen Fabrik mit Freien Arbeitsplätzen, die die Arbeiterinnen selber organisieren?</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/anablog.wordpress.com/75/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/anablog.wordpress.com/75/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/75/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=75&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Rente mit 70,&#8230;</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2007/11/25/rente-mit-70/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 12:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarquest</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Anlass zur jetzigen Debatte um die Rente mit 70 will ich mal ein Licht auf die Solidaritätsdebatte werfen und den Arbeitsmarkt.
Wo sind wir eigentlich? Haben wir jetzt wirklich den ganzen Fortschritt der Industriellen Revolution die letzten Jahrhunderte umgesetzt nur um jetzt festzustellen, das der Produktivitätsfortschritt nur dazu führt, das wir immer weniger haben sollen? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=74&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Aus Anlass zur jetzigen Debatte um die Rente mit 70 will ich mal ein Licht auf die Solidaritätsdebatte werfen und den Arbeitsmarkt.</p>
<p>Wo sind wir eigentlich? Haben wir jetzt wirklich den ganzen Fortschritt der Industriellen Revolution die letzten Jahrhunderte umgesetzt nur um jetzt festzustellen, das der Produktivitätsfortschritt nur dazu führt, das wir immer weniger haben sollen? Darf man vielleicht anmerken, das ein System, das nicht mehr in der Lage ist den gesellschaftlichen Wohlstand zu erhalten seine Aufgabe nicht mehr richtig erledigt?</p>
<p>Eines der Phänomene, die wir derzeit erleben ist doch, das Risiken und Schulden im großen Stile vergesellschaftet werden &#8211; und auf der anderen Seite die Gewinne und Chancen von Unternehmungen  und neuen Technologien privatisiert werden (Patente,&#8230;) und global nach den angenehmsten Bedingungen suchen. Auf der anderen Seite sollen aber auch Risiken von Arbeitslosigkeit, Krankheit und Berufsunfähigkeit vermehrt auf den Einzelnen abgeladen werden. Das führt dann dazu &#8211; nur das sagt keiner &#8211; das Einzelfälle entweder aus dem System herausfallen weil sie nicht ausreichend privat vorgesorgt haben. Dies kann durchaus auch dann der Fall sein, wenn sie Vorsorge betrieben haben. So ein Fall könnte z.B. eine Facharbeiterin sein, der aufgrund seiner Arbeit berufsunfähig wird. Dabei steckt das Unternehmen dann die Gewinne aus seiner Arbeit ein, während die Facharbeiterin den worst case alleine tragen  muss. Es gibt bislang keine Verpflichtung von Unternehmen, sich an dem Auffangen von Schicksalsschlägen zu beteiligen, die sie mit verursacht haben, sofern sie sich an gesetzliche Bestimmungen gehalten haben.</p>
<p>Dabei ist der Witz, das hier das Solidaritätsprinzip ad absurdum gefürt wird. Die private Absicherung wird als Alheilmittel gepriesen. Dabei sollte doch allen klar sein, das eine Einzelne am allerwenigsten in der Lage ist sich umfassend gegen Risiken abzusichern. Ein gesellschaftliches (Absicherungs)-System, das ledigliche eine Grundsicherung leisten kann aber im Ernstfall versagt &#8211; und dann erfordert, das jede Eizelne sich privat selber zusätzlich absichert verfehlt den eigenen Zweck und ist nicht mehr solidarisch. Es dient dann tatsächlich nur dazu vom bruttolohn möglichst viel Geld durch staatliche Kanäle fliessen zu lassen, so das am Ende netto weniger heraus kommt. Interessant ist bei der derzeitigen Debatte, das man mehr über Beitragssätze und private Eigeninitiative debatiert als darüber, warum eigentlich die solidarische Finanzierung nicht funktioniert (hat) und was aus einem Euro wird, der per Rentenversicherung eingezahlt wird.</p>
<p>Wäre es nicht vielleicht sogar sinniger die Rentenversicherung ganz abzuschaffen, da die Menschen dann ja vielleicht viel mehr Geld über hätten. Wenn die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr solidarisch ist, warum sollten die Einwohner Deutschlands dann solidarisch sein mit der Rentenversicherung. Es gibt genug Ideen und Möglichkeiten kleine, solidarische Systeme aufzubauen. Wenn sich die gesetzliche Rentenversicherung primär selbst erhält aber netto eher Geld verbrennt, dann hat sie ihre Existenzberechtigung verloren.  Wir dürfen nicht vergessen, das die Rentenkassen ein Riesensystem darstellen, das selber auch Geld benötigt.</p>
<p>Ich bin sehr für Solidarität und sehe dafür auch keine Alternative, denn es geht hier darum das man private Risiken teilen muss. Wenn jeder nur für sein ganz persönliches Risiko sorgt dann kann das nur dazu führen, das einige wenige profitieren, die entweder Glück haben oder so viel Geld, das sie das System nicht brauchen. Sprich: Nur die, die das System nicht in Anspruch nehmen haben Glück.</p>
<p>Alternativ dazu sollte man lokal Projekte entwickeln in denen Menschen sich finanziell beteiligen. Wir sollten auch eine grundsätzliche Solidarität pflegen, die unbhängig sein muss von dem, was der Einzelne eingezahlt oder geleistet hat. Tun wir das nicht so handelt es sich nicht um Solidarität, sondern um Privatspass und ist gleich zu setzen mit Aktienhandel oder Glücksspiel. Wer aus seinem  privaten Vermögen etwas irgendwo reinstecken will in der Hoffnung das er am Ende mehr herausbekommt: Von mir aus! Aber das ist nichts, worüber es sich lohnt gesellschaftlich zu debattieren, denn es ist nicht geeignet ein gesellschaftliches Problem zu lösen. Die Debatte im Augenblick dient doch nur dazu den privaten Versicherungen Kunden zuzutreiben. Wer wirklich daran glaubt, das diese ihre Versprechungen einhalten werden ist schön naiv. Was weiss ich wo wir in der Debatte sind in 60 Jahren? Vielleicht heisst es dann wer nicht mehr als 1000 Euro in eine private Versicherung pro Monat eingezahlt hat hat gesetzlich gar keinen Anspruch mehr. Abwegig? 2006 wurde die Rente mit 67 beschlossen, bereits 2007 sollen wir 3 Jahre länger arbeiten. Also in einem Jahr debatieren wir bereits um drei  Jahre mehr. D.h. wenn die Diskussion so schnell geht wie in den letzten zwei Jahren, dann sind wir in 10 Jahren bei der Debatte um die Rente mit 97. Wenn jemand jetzt meint das ganze wäre ja nicht ernst gemeint, dann frage ich mich, was denn dann ernst gemein sein soll wenn man dazu nicht einmal in so einer Debatte dazu in der Lage ist &#8211; und wie sollen Bürgerinnen sich auf eine Politik oder eine Lage einstellen, wenn die Diskussionen jedes Jahr alles vorangegangene ad absurdum führt.</p>
<p>Fakt ist, das das bisherige System nicht in der Lage ist den Wohlstand der Bevölkerung zusichern. Als Bugfix will man nun das die Leute zusätzlich eine kapitalisitische Absicherung auf eigenes Risiko dazukaufen. Doch damit ist man immer noch nicht in der Lage den Leuten zu sagen, wie lange sie arbeiten müssen. Sprich: Das System ist heute und in den kommenden Jahren nicht vorhersehbar und erfüllt damit nicht seinen Zweck. Niemand kann heute sagen um denn die Absicherungen, die die Leute privat betreiben tatsächlich ausreichen werden. Nicht zuletzt kann es auch sein, das diese ganz oder vollkommen zu &#8222;Einkommen&#8220; des Arbeitslosengeldes oder der Rente angerechnet werden. Profitieren werden einzig die Versicherungen, auf deren Seite es sich um ein kalkulierbares Risiko handelt.<br />
Ein Vertrag also bei dem nur eine Seite auf jeden Fall profitiert. Solche Verträge bezeichnet man eigentlich im deutschen Rechtssystem als sittenwidrig. Heutzutage alternativ aber auch als notwendige Altersabsicherung.</p>
<p>Mich ärgert insbesondere, das das Gesamtsystem nachwievor nicht einmal ansatzweise in frage gestellt wird. Die Medien diskutieren nur Eintrittsalter, Beitragssätze und Finanzierungsmodelle. Systemfragen sind in Deutschland leider immer noch tabu. Da opfert man  lieber alles andere.</p>
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		<title>Selbstrefflektion und Kooperation</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2007/09/22/selbstrefflektion-und-kooperation/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 11:13:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei dem Versuch ausserhalb vertrauter Kreise Kooperationspartner zu suchen um die eigenen Ziele zu erreichen denke ich das es zwei gegensätzliche Aspekte gibt, die man berücksichtigen muss.

Die Kontakte nutzen um seine eigenen Ziele zu hinterfragen.  Ich erlebe es immer wieder das Gruppen oder Einzelpersonen nach aussen gehen um andere (Gruppen) von Ihren Zielen zu überzeugen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=70&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bei dem Versuch ausserhalb vertrauter Kreise Kooperationspartner zu suchen um die eigenen Ziele zu erreichen denke ich das es zwei gegensätzliche Aspekte gibt, die man berücksichtigen muss.</p>
<ol>
<li>Die Kontakte nutzen um seine eigenen Ziele zu hinterfragen.  Ich erlebe es immer wieder das Gruppen oder Einzelpersonen nach aussen gehen um andere (Gruppen) von Ihren Zielen zu überzeugen. Ich glaube nicht das das langfristig funktioniert. Insbesondere dann nicht wenn jede das macht. D.h. jede versucht die jeweils andere auf ihre Seite zu ziehen &#8211; keiner rückt von den Leitlinien und Leitbilder ab. Das ist Stillstand &#8211; das ist langweilig.</li>
<li>Auf der anderen Seite droht dennoch ein Identitätsverlust. Man muss sich als Einzelperson und Gruppe trotz allem treu bleiben. Wenn man sich sonst in Zusammenhängen wiederfindet, die nicht die eigenen Überzeugungen wiederspiegeln und man für Sachen kämpft die einem egal sind oder im schlimmsten Falle gegen den Strich gehen so hat man ein Problem. Das ist aber durchaus ein weitverbreitetes Phänomen.</li>
</ol>
<p>Ich denke wesentlich ist, das eine Kooperation aus dem eigenen Selbstbewusstsein und der eigenen Selbstrefflektion ergibt &#8211; aber im Hinblick darauf das man kooperieren will. Das kann z.b. auch heissen das man eigene Positionen verändert oder aufgibt um besser kooperieren zu können  &#8211; und weil man durch die Kooperation andere Ziele oder eine höheres Ziel besser erreicht. Grupen mit einem festgefügten Meinungsbild können nicht kooperieren &#8211; sie können um Mitglieder werben und gemeinsame Veranstaltungen durchführen, aber das ist dann mehr eine Koexistenz und Ressourcensharing.</p>
<p>Vor allem wichtig ist der ehrliche Umgang miteinander. Zu oft erlebe ich das Gruppen und Personen versuchen einander zu benutzen. Wenn Du die Ziele Deines Gegenübers weder verstehst nich gutheisst, dann kooperiere auch nicht mit ihm! Aber gleichzeitig solltest Du auch versuchen die Ziele zu verstehen und dessen und Deine Ziele hinterfragen. Oft wird versucht aus der Position der eigenen Stärke zu überzeugen &#8211; und dabei die eigenen Selbstzweifel weggelassen. Ich finde das eher unsympathisch und zweifelhaft. Mein Gegenüber soll Zweifel haben und auch Unsicherheit zeigen &#8211; nur dann kann ich ihn/sie ernst nehmen. Irgendwelche Führungsfiguren braucht man nicht. Und auch keine pädagogischen Belehrungen über richtige Sicht- und Verhaltensweisen.</p>
<p>Soweit erst mal wieder.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/anablog.wordpress.com/70/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/anablog.wordpress.com/70/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/anablog.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/anablog.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/anablog.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/anablog.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/anablog.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/anablog.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/anablog.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/anablog.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/anablog.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/anablog.wordpress.com/70/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=70&subd=anablog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Documentary &#8222;Anarchism in America&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 12:18:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[aus den 80er Jahren &#8230;. in 8 Teile:

       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=67&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>aus den 80er Jahren &#8230;. in 8 Teile:</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://anablog.wordpress.com/2007/06/15/documentary-anarchism-in-america/"><img src="http://img.youtube.com/vi/v9znhVZT9_Y/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Und wieder was gelernt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 09:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarquest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>

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		<description><![CDATA[Anläßlich neuerlicher Erfahrungen mit Gemeinschaft möchte ich diese teilen. Vielleicht fühlt sich ja auch jemand zu einem Kommentar angeregt.

Meine neuerlichen Erfahrungen drehen sich um ein gemeinschaftliches Gartenprojekt in einem Kleingartengebiet, bei dem ich eingestiegen war &#8211; um gemeinschaftlich Gärten zu nutzen.  Insgesamt bin ich was Gemeinschaften angeht sowieso eher gebranntes Kind. Unter dem Label [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=27&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Anläßlich neuerlicher Erfahrungen mit Gemeinschaft möchte ich diese teilen. Vielleicht fühlt sich ja auch jemand zu einem Kommentar angeregt.</p>
<p><span id="more-27"></span></p>
<p>Meine neuerlichen Erfahrungen drehen sich um ein gemeinschaftliches Gartenprojekt in einem Kleingartengebiet, bei dem ich eingestiegen war &#8211; um gemeinschaftlich Gärten zu nutzen.  Insgesamt bin ich was Gemeinschaften angeht sowieso eher gebranntes Kind. Unter dem Label läuft oft vieles, was mit Gemeinschaft wenig zutun hat. Vielleicht  führt meine Skepsis, die aus dieser Erfahrung stammt auch oft wieder zu Komplikationen. Es ist schwierig sich auf Dinge einzulassen, gerade wenn es um Gemeinschaft und Teilen geht. Ich bin ganz klar kein kollektivistischer Anarchist. Ich mag meine indivuellen Freiräume. Hier  zunächst eine kurze, verallgemeinerte Zusammenfassung ohne  dabei nicht ins Detail gehen &#8211; die Details sind unwichtig &#8211; die Bedeutung für den Umgang mit Gemeinschaft aber umso größer:</p>
<p>Die Grundidee war mehrere Gärten zusammenzufassen. Neben einem Kern an Leuten wurden weitere Leute angesprochen, ob sie sich beteiligen wollten, bzw.  für gewisse Gärten die Hauptverantwortung übernehmen wollten. Einen davon hatte ich dann übernommen. Aber was heisst schon übernommen in einem Gemeinschaftsprojekt? Jedenfalls stellte sich für mich heraus, das ich wohl eher zu den Leute gehöre, die es auch schätzen an einem kleinen Fleckchen Erde eigenverantwortlich zu handeln und es nicht so gut vertragen, wenn einem jeder reinredet. Ich sehe das ganze getrennt voneinander:</p>
<ol>
<li><strong>Eigentum/Besitz </strong>- sollte idealerweise keine Rolle spielen. Fakt ist aber, das er es tut. Selbst wenn wir uns gegenseitig Sachen leihen etc. ohne Verbindlichkeit sind wir oft nicht bereit zu teilen. Dies ist aber auch gerade durch die heutigen beliebigen Zusammenhänge sicher schwieriger als früher in kleinen, eingeschworenen Gemeinschaften. Wir alle wissen, das es eben auch Arschlöcher gibt, die nur an sich denken &#8211; und denen wir auch ungerne Sachen leihen würden.</li>
<li><strong>Gemeinschaft</strong> &#8211; Eine oft verwendete Phrase. Damit kann man ggf. alles begründen. So ein Kleingartenverein ist auch ne Art Gemeinschaft aus lauter &#8222;Gartenfreunden&#8220;. Neben dem Aspekt spießiger Gartennachbar und deutscher Vereinsseligkeit gibt es aber auch oft den Aspekt des hilfsbereiten, zwischenmenschlichen Kontaktes &#8211; einfach nur Mensch und Mensch. Auch wenn auf der anderen Seite des Zaunes kein Anarchist steht und diejenige auf die Einhaltung bestimmer Grenzen mehr schätzt als wir. Gemeinschaft in einer gewissen Szene ist vielleicht sogar schwieriger, weil es da einen gewissen Anspruch an Gemeinschaft gibt, d.h. ein Anspruch der Gemeinschaft an uns und umegekehrt. Wobei es kein &#8222;gemeinschaftliches Wesen&#8220; gibt. Man kann zwar der Gemeinschaft Schuld zuweisen &#8211; aber letztendlich lebt das ganze durch eine Eigendynamik und den Charakter der Individuen. Man kann natürlich bestimmte Techniken und Mechanismen nutzen um zu versuchen den Charakter der Gemeinschaft weiterzuentwickeln oder zu schützen. Nach meiner persönlichen Erfahrung verstecken sich unter der Gemeinschaft aber allzu oft irgendwelche Egotrips oder Nutznießer von Gemeinschaft.</li>
<li><strong>Raum/Fläche</strong> &#8211; Unabhängig davon gibt es eben Flächen wie mehrere Kleingärten, die man nutzen kann &#8211; mit oder ohne Gemeinschaft.</li>
</ol>
<p>Die Frage ist nun, wie man diese drei Elemente am besten mischt, bzw. was damit möglich ist. Das heisst man kann gewisse Nutzenaspekte rausgreifen, wie z.B.</p>
<ul>
<li><em>Spaß, Feiern, Action</em> (Grillen/Partys, Kinderspielflächen)</li>
<li><em>Erholung</em> (Hinlegen, Buch lesen, rumsitzen und Vögel beim Zwitschern zuhören)</li>
<li><em>Gartenarbeit</em> (Hände schmutzig machen, sich nen Plan machen, Gemüse anbauen, Ernten, Bauaktionen)</li>
</ul>
<p>Hier gibt es schon einiges Konfliktpotential, weil hier je nach Größe der Flächen Bedürfnisse und Vorstellungen kollidieren können, wie in meinem Fall geschehen. Da ist man dann manchmal ganz erstaunt wie unterschiedlich Menschen eine Fläche beackern würden. Ich persönlich stehe ja gedanklich eher Ideen der Permakultur oder der Nichts-Tun-Landwirtschaft nahe. Erster versucht auf kleinstem Raum den höchsten Nutzen zu erzielen, d.h. z.B. im Extremfall gibt es da Leute die in London in kleinen Hinterhöfen Kartoffeln in gestapelten Autoreifen anbauen um in die Höhe auszuweichen &#8211; bzw. Nutzen heisst dabei nicht einfach nur Ertrag wie im Kapitalismus üblich, sondern eben ALLES wie eben auch Erholung und Spaß haben. Zweitere Methode stammt von Masanobu Fukuoka und hat den Grundsatz sich nicht zu fragen, was man noch alles tun kann, sondern was man alles lassen kann. D.h. es werden unnötige Aktionen unterlassen. Das fällt offenbar vielen schwer, den Gartenarbeit wird oft damit gleichgesetzt das man ständig gebückt durch den Garten geht und Unkraut zupft. Beide Methoden versuchen eher langhfristig zu denken. Im grunde denkt man dabei dann immer nicht nur an sich selbst, sondern auch an kommende Generationen, gerade wenn man neuen Bäume pflanzt, die dann vielleicht erst in 10-15 Jahren Ertrag bringen. Auch die Perspektive fällt vielen heute schwer, die gerne Resultat jetzt und sofort haben wollen.</p>
<p>Jedenfalls war es bei uns so, das obgleich eigentlich alle ökologisch eingestellt war ich offenbar der einzige war, der versuchen wollte die o.g. Prinzipien mal selber in der Praxis konsequent zu erproben. Das heisst eben nicht der Versuch eines Ziergartens oder  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzung_%28Rabatte%29">Rabatten</a>. Das bedeutet z.B.: Kein Umgraben sondern Mulchen &#8211; möglichst die Erdkrume erhalten und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodengare">Bodengare</a> unterstützen. D.h. Eingriffe die man machen würde wäre z.B. durchaus Auswüchse von Brombeeren zu dezimieren, weil man da irgendwann nicht mehr durchkommt. Aber eben kein <em>tabula rasa</em>.</p>
<p>Fakt war, das es (von Einzelnen) einen gewissen Gruppendruck gab bestimmte Dinge nur auf eine Art umzusetzen. Während bestimmte Teile des Gartens bereits verbaut oder verplant waren, bzw. klar war, das man dort nicht einfach so eingreifen sollte war der Garten, den ich beackern wollte sozusagen Freiwild. Das bedeutet dann natürlich eine Schräglage &#8211; ein Ungleichgewicht. Außerdem bin ich wohl auch mehr der Typ des ruhigen Gärtners, der eher länger überlegt und dann aber versucht konsequent zu handeln. So ein Garten läuft schließlich nicht weg <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für mich habe ich realisiert, das ich entweder eine sehr offene Gemeinschaft bevorzuge in der man ohne Probleme über ALLES reden kann oder eben meinen Freiraum, den man mir lässt.  Das ist aber auch eine bedeutende Fragestellung für andere Zusammenhänge: Welchen Platz will man dem Individuum einräumen? Ich tendiere zu einem sehr großen Freiraum und einer Kooperation basierend auf Freiwilligkeit. Die Verbindlichkeit und das Vertrauen müssen wachsen und können durch Entscheidungen über die Köpfe von anderen hinweg zerstört werden. Sicher sollte es Grenzen des Individuums innerhalb einer Gemeinschaft geben. Ich verstehe allerdings Anarchismus auch zum Teil aus einer individualistischen Perspektive des Enthaltens von Druck. Das heisst die Gemeinschaft soll nicht bestimmen, was der Einzelne tun und lassen kann, sofern nicht grundsätzliche Schwierigkeiten auftreten. D.h. es sollte vor allem um Vertrauen aus der Gruppe und an die Gruppe gehen. Dabei ist es m.E. das allerwichtigste das man die Kultur innerhalb einer Gruppe pflegt, das zweitwichtigste sollte eine sachliche Diskussion sein, was das beste und vernünftigste ist. Weniger bedeutsam finde ich das Einhalten bestimmter Theorien oder Prinzipien, sofern diese mit den Beteiligten nicht unmittelbar etwas zutun haben.</p>
<p>Soweit erstmal&#8230;</p>
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		<title>Selbstverständnis</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 01:55:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus Anlaß des letzten Artikel möchte ich noch einmal mein persönliches Selbstverständnis des Anarchismus (meines Anarchismus) darlegen:
Ich halte wenig von Theorien, die nur gut klingen. Theorien, die niemand umsetzen will. Das ewige Warten auf die Revolution. Aus meiner Sicht ist vieles eine Entschuldigung, um nicht anzufangen Anarchie heute umzusetzen. Ich denke wir haben wenig Vorbilder, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=26&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Aus Anlaß des letzten Artikel möchte ich noch einmal mein persönliches Selbstverständnis des Anarchismus (meines Anarchismus) darlegen:</p>
<p>Ich halte wenig von Theorien, die nur gut klingen. Theorien, die niemand umsetzen will. Das ewige Warten auf die Revolution. Aus meiner Sicht ist vieles eine Entschuldigung, um nicht anzufangen Anarchie heute umzusetzen. Ich denke wir haben wenig Vorbilder, denen wir folgen können. Aber es gibt viel erdrückende Geschichte, die uns aber auch oftmals blockiert. Viel Verkrampftheit im Umgang mit Politik &#8211; und wenig Spielfreude. Wenig attraktive Konzepte, zu wenig positive Beispiele die auch andere Leute mitreissen. Viele Ansätze werden von moralischen Ansprüchen erdrückt, so dass viele Ansätze aufgrund frühzeitiger Kritik nicht weiterverfolgt werden. Am Ende funktioniert eigentlich nur der passive und aktive Widerstand gegen Veranstaltungen wie G8 oder irgendwelche Nazi-Demos. Mag sein, das es auch Sinn macht sich da zu engagieren &#8211; aber wenn mans mal anders betrachtet: Unsere politischen Gegner bestimmen, wo wir uns engagieren. Aus meiner Sicht verschwenden wir da zu viel Energie in Projekte von denen nichts überbleibt. Selbst wenn wir es schaffen irgendetewas zu blockieren haben wir damit abgesehen von dem erreichen des Primärziels keinen bleibenden Wert geschaffen. Die Aktivität als solches und die Solidarität haben sicher auch ihren Wert &#8211; mir persönlich wäre es aber lieber wir würden uns bemühen mehr Leute aus der heutigen Lohnabhängigkeit zu befreien &#8211; durch das Schaffen von alternativen Wirtschaftssystemen, die menschlicher sind &#8211; und uns mehr Entfaltungsfreiraum geben würden. Haben die meisten Anarchistinnen Angst davor? Ist es nicht einfacher sich nur mit der Geschichte zu beschäftigen?</p>
<p>Und dann die ganze Paranoia gegenüber dem Staat: Sicher, kein Staat würde es dulden, das sich tatsächlich eine Alternative entwickelt. Aber dennoch gibt es Freiräume, wo wir eben dies versuchen können: Einen anderen Umgang miteinander und der Aufbau anderer Strukturen, die es mehr Leuten erlauben, nicht in üblichen Arbeitsverhältnissen eingesperrt zu sein.</p>
<p>Die meisten Projekte  aber leben davo,das Geld vom System über Umwege ständig zugeführt werden muss &#8211; und davon das sich Leute unentgeldlich engagieren &#8211; manchmal bis hin zur Selbstausbeutung &#8211; körperliche Schäden eingeschlossen &#8211; und dann &#8211; manchmal einfach aussteigen. Weil wir  keine Perspektive bieten können.</p>
<p>Daher mein Lob an alle mir unbekannten Projekte, die versuchen alternative Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen &#8211; und Projekte aufzubauen, die mehr Möglichkeiten schaffen. Ich denke es muss darum gehen sich selbst tragende Systeme zu schaffen, die auf einer grundlegenden menschlichen Solidarität basieren. Dies bedeutet für alle einen Verzicht. Ein Verzicht der zugunsten eines Gewinns für alle werden sollte.</p>
<p>Darüberhinuas finde ich es wichtig Theorien und Projekte offen zu diskutieren. Zu viele  Projekte und Gruppen schotten sich ab und suchen alleine nach Lösungen und tauschen sich nicht mit Gleichgesinnten aus. Dies sind Nachwirkungen der Verdummung durch unserer Gesellschaft, die propagiert das das Individuum als einziges zu einer Lösung kommen kann. Und im besten Falle sind wir in der Lage uns in einer Kleingruppe zusammenzuschliessen &#8211; oftmals aber nur zu dem Zweck uns gegenüber anderen Kleingruppen anzuschotten.</p>
<p>Daher an dieser Stelle auch mein Aufruf an Woihnprojekte und sonstige offen nach aussen zu kommunizieren. Teil euer Wissen! Was ihr gelernt habt können andere gut gebrauchen &#8211; und &#8211; was andere wissen kann die Lösung euerer Probleme bedeuten!</p>
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		<title>Geld und Anarchie</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 01:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarquest</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchie]]></category>

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		<description><![CDATA[Geld ist ja nicht sehr beliebt unter Anarchistinnen. Dennoch ist es ein Faktum, mit dem man leben muss. Vom praktischen, heutigen Aspekt ist Geld für jeden notwendig, weil wir ohne Geld in der modernen Gesellschaft nicht überleben können. Es gibt kaum noch Nischen. Dennoch kann man Geld auch positiv einsetzen um Feiräume zu schaffen. Letztlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=25&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Geld ist ja nicht sehr beliebt unter Anarchistinnen. Dennoch ist es ein Faktum, mit dem man leben muss. Vom praktischen, heutigen Aspekt ist Geld für jeden notwendig, weil wir ohne Geld in der modernen Gesellschaft nicht überleben können. Es gibt kaum noch Nischen. Dennoch kann man Geld auch positiv einsetzen um Feiräume zu schaffen. Letztlich ist es doch so, das alle nicht am Geld vorbeikommen. D.h. entweder arbeiten wir unter unbefriedigenden Bedingungen, oder wir kämpfen uns als selbständiger ab &#8211; unsicher ob man auch im nächsten Monat noch Geld hat. Geld ist also eine entscheidende Ressource. Und wenn &#8222;wir&#8220; kein Geld besitzen sind wir machtlos in der Gesellschaft.</p>
<p>Als Alternative bietet sich an Geld zu organisieren. D.h. es nicht dem einzelnen Individuum zu überlassen. Damit verbunden sind allerdings gewisse Regeln der Gesellschaft. Ich kann daher verstehen, wenn man versucht den Geldfaktor zurückzudrängen, damit er nicht anfängt die persönlichen Beziehungen zu prägen. Ich glaube aber auch, das wir leider geprägt sind von den Vorstellungen unserer Eltern und der Restgesellschaft. D.h. man kann auch anders mit Geld arbeiten.</p>
<p>Interessant finde ich da das Beispiel der Grameen-Bank. Die verlangt diese z.B. 20 Prozent Zinsen. ABER: Die Bank gehört allen &#8211; und es gibt quasi keine Konsequenzen, wenn jemand die Zinsen nicht zahlen kann. Sie kann dann einen neuen Kredit aufnehmen. Das gilt in Bangladesh selbst bei Katastrophen. Was passiert mit den Zinsen? Sie werden wieder an alle weitergegebe, v.a. für neue Kredite. Nicht alle können Kredite zurückzahlen. Macht aber nix &#8211; hat keine Konsequenzen. Kann man einfach neuen Kredit bekommen.Wir sind es gewohnt das Schulden brutale Konsequenzen haben. Aber wenn Schulden nur Verbindlichkeiten gegenüber Freunden sind ist es was anderes- man zahlt die zurück, weil man Freunden nichts wegnehmen will &#8211; aber auch sind die Freunde toleranter als eine Bank. Die zwanzig Prozent bedeuten, das durch das Leihen von Geld essentiell mehr Geld in einen gemeinsamen Kreislauf kommt.</p>
<p>Sowas funktioniert aber nur dann, wenn Leute irgendwie versuchen aus einer Schuldenspirale herauszukommen. Denn 20% zu zahlen lohnt sich nur dann, wenn man das Geld &#8222;sinnvoll&#8220; eingesetzt hat. Ist das überhaupt auf uns Europäer übertragbar? Oder gar auf Anarchistinnen? Ich denke: Vielleicht. Ich finde den Gedanken interessant zuversuchen mehr Gemeineigentum zu schaffen, von dem dann wieder Projekte finanziert werden können. Anstatt sich immer nur von einem Soli zum nächsten durchzuhangeln. Stattdessen sich gegenseitig aus der Scheisse ziehen und sich unabhängig zu machen vom System durch eigene Banken.</p>
<p>Wobei ich immer weniger daran glaube das rein anarchistische Organisationen Bestand haben können. Sogar denke ich, das es eher unarchistisch ist, wenn man solch &#8222;reine&#8220; Organisationen anstreben würde. Lösungen müssen immer für alle angeboten werden. Es gibt keine Lösungen für eine &#8222;Elite&#8220; wie auch immer sie sich versteht (als &#8222;besser&#8220;, &#8222;klüger&#8220;, &#8222;vernünftiger&#8220;,&#8230;). D.h. Lösungsansätze müssen immer einem Praxisanspruch standhalten. Man kann manche Lösungen in kleinen Gruppen ausprobieren, aber wenn diese nicht auf jedefrau übertragbar sind, sind sie es eigentlich nicht wert sie weierzuverfolgen. Das ist dann mehr Hobby als ernsthafte Politik.</p>
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		<title>Wie Anarchie?</title>
		<link>http://anablog.wordpress.com/2006/10/15/wie-anarchie/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 14:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anarquest</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine grundsätzliche Frage sollte sich jede Anarchistin ab und zu stellen: Wie erreichen wir den gewünschten Zustand einer Anarchie? Aus meinen eigenen Erfahrungen abstrahiert kann ich, wie die meisten, leider auch nur sagen was nicht funktioniert bzw. was ich für nötig halte. Wovon ich gar nichts halte ist dazusitzen und darauf zu warten, das die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=anablog.wordpress.com&blog=303590&post=18&subd=anablog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eine grundsätzliche Frage sollte sich jede Anarchistin ab und zu stellen: Wie erreichen wir den gewünschten Zustand einer Anarchie? Aus meinen eigenen Erfahrungen abstrahiert kann ich, wie die meisten, leider auch nur sagen was nicht funktioniert bzw. was ich für nötig halte. Wovon ich gar nichts halte ist dazusitzen und darauf zu warten, das die Anarchie von selbst kommt. Oder auch zu glauben man können im Moment eh nichts tun. Wir müssen überlegen, was das Erstrebenswerte an einer Anarchie ist und dann einen Weg finden dieses Erstrebenswerte zu erreichen. Und ich würde sagen: Sogar im Kleinen! Sicher ist ein größerer anarchistischer Zusammenhang eher etwas für Übermorgen als für Heute oder Morgen. Aber ich meine zu beobachten das zu viele Anarchistinnen bereits vorab kapituliert haben. Bzw. wird auch viel Zeit darauf verwendet alte Kämpfe auszutragen, die entweder nicht zu gewinnen sind oder die viel Kraft erfordern, aber nicht die entsprechenden Ergebnisse bringen.</p>
<p>Für das Wichtigste halte ich unser persönliches Miteinander, also den Zusammenhang in dem wir leben. Noch wichtiger als die Arbeit, die wir machen (die würde ich an Platz zwei setzen) . Wie gehen wir miteinander um? Wie wohnen wir? Wie leben wir? Nur ein Aspekt darunter ist auch die Computernutzung, die ich in dem Artikel &#8222;<a href="/2006/10/12/her-mit-dem-linux/">Her mit dem Linu</a>x&#8220; angesprochen habe. Diesen will ich dieses mal nicht näher beleuchten. Dagegen mehr den Aspekt der Gemeinschaft(en). Ich denke das Gemeinschaften die Wurzel jeder Anarchie sein müssten. Gemeinschaften in vielerlei Ausformung, d.h. räumlich in Sinne von Wohngemeinschaften, arbeitsmäßig im Sinne von Arbeitsgemeinschaften (oder auch Kooperativen) &#8211; und auch in verschiedensten Zusammenhängen sollen Gemeinschaften bzw. Freie Kooperativen die entscheidende Rolle spielen.</p>
<p>Wer den Wandel will muss sich organisieren. Wer den Wandel will muss neue Zusammenhänge schaffen, die an die Stelle treten von Zusammenhängen, die wir ablehnen.  Wir müssen lernen zu Teilen  und Tendenzen der Gesellschaft entgegenwirken, die die Vereinzelung, die Konkurrenz und den Konsum fördern wollen. Dabei sind alte Feindbilder wenig hilfreich. Denn letztendlich stehen wir uns selbst meist am meisten im Weg. Die Anarchie ist für die meisten Menschen zur zeit wenig attraktiv als Alternative, weil sie nicht in Erscheinung tritt und weil sie nichts anzubieten hat. Sie hat vielleicht theoretische Lösungen, aber keine die für die meisten Menschen erfahrbar sind.</p>
<p>Erfahrbar wird sie, wenn aus Gemeinschaften ein Zusammenhalt entsteht, der ers dem Einzelnen erlaubt auch Vorteile zu genießen, abseits seines Ego-Denkens. Zu erfahren, das ein anarchistischer Zusammenhalt Vorteile bringt, auch wenn man nicht nur an den eigenen Vorteil denkt.</p>
<p>Anarchie bedeutet Grenzen des Denkens zu sprengen, das Vorstellbare auszudehnen, neue Wege zu gehen. Es bedeutet einen Perspektivwechsel vorzunehmen und sich selbst von den Zwängen der Vorteilssuche zu befreien. Es bedeutet auch Mißtrauen gegen Vertrauen einzutauschen ohne dabei Hintergedanken zu pflegen.</p>
<p>Viele von uns leben wie ich heutigen Wohnzusammenhängen in denen es trotz aller Freundschaft und Nachbarschaft doch üblich ist, das jeder seine Lebenslasten doch ganz alleine zu tragen hat (die Probleme durch die Entscheidung ein Kind zu bekommen, Probleme des Alters, u.a.). Viele Zusammenhänge sind dabei nur gering belastbar und der eigene Besitz wird oft stärker gepflegt und empfunden als gemeinsame Ressourcen. Das liegt daran, das wir uns misstrauen. Wir misstrauen anderen, weil wir uns selbst kennen. Wir wissen wie oft wir auf unseren eigenen Vorteil aussind und trauen deswegen unserem Gegenüber nicht. Zudem gibt es eine Menge Zeitgenossen, die Anarchie so verstanden haben, das SIE profitieren und nutznießen, während sie selber nichts zurückgeben, bzw. das Gemeinschaftseigentum nicht achten. Diese sind genau so schlimm wie die Leute, die alles lieber für sich behalten, weil sie der Gemeinschaft misstrauen. Menschen, die in die Gemeinschaft reingeben (Vertrauen und Ressourcen) und dabei nicht andere Ausnutzen sind leider nicht so häufig anzutreffen.  Eine Gemeinschaft aber lebt vom Gemeinsamen und vom gegenseitigen Vertrauen. Nimmt beides ab, stirbt auch die Gemeinschaft.</p>
<p>Im größeren politischen Zusammenhang ist das dass selbe, was auch die Demokratie und die Gesellschaft bedroht &#8211; denn die Propagierung des Einzelkämpfertums wird allenfalls dazu führen, das weniger für alle bleibt und natürlich nur sehr wenige (Gewinner) profitieren.</p>
<p>Wir Anarchistinnen aber lehnen den alles-regulierenden Staat ab, der doch nur die Interessen Weniger vertritt und nicht in der Lage ist einen  gerechten Ausgleich zu garantieren. Wir haben nur uns selbst (in den Gemeinschaften) und alle, die wir dafür gewinnen das Gemeinsame anstelle des Vereinzelten zu präferieren.</p>
<p>Die Anarchie erfordert von jedem Einzelnen, das er sich Gedanken darüber macht, welche Auswirkungen sein Handeln für andere und die Umwelt hat. Und das anstatt das irgendwer vor ihr steht und ihr vorschreibt, wie sie was zu tun hat. Anarchie bedeutet mehr Verantwortung, mehr Verantwortung fordert mehr vom Einzelnen. Freiheit im anarchistischen  Sinne bedeutet eben nicht zu tun oder zu lassen, wonach einem gerade der Sinn steht, sondern veranwortlich zu handeln. Somit ist Anarchie das Gegenteil von Egoismus und Chaos. Anarchie bedeutet das wir selber Verantwortung für unser und das Leben der anderen übernehmen und diese Verantwortung nicht entweder gar nicht wahrnehmen oder anderweitig abgeben. Wir müssen unsere Gemeinschaften mit positivem Inhalt füllen, damit sie attraktiv werden und bleiben und damit es sich für jede Einzelne lohnt in einem anarchistischen Zusammenhang zu leben. Ansonsten hat es die Anarchie nicht verdient zu überleben, weil sie sonst nur hohle Geschwätz ist, das Leuten die Zeit raubt und niemandem hilft. Wir selbst haben es in der Hand!</p>
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