Gegenargumente zur „Lohn-Preis-Spirale“?

Ich beschäftige mich gerade mit obigem Begriff. Ich habe aber keine harten statistischen Fakten gefunden, die einen Zusammenhang zwischen höheren Löhnen und höheren Lebenshaltungskosten zeigen. Ich vermute das es den auch nicht gibt. Kann jemand das eine oder das andere erhärten?

Die „Scala Mobile“ auf der im Wikipedia-Artikel verwiesen wird erscheint mir eher abwegig, da 21 % Inflation eher der Ausnahmefall sind.

Ergänzung: Gäbe es eine Korelation so müßte ja auch der umgekehrte Zusammenhang bestehen (also fallende Preise bei sinkenden Löhnen). Aber wie der Spiegel im September 2007 berichtete erreichten die Nettolöhne in Deutschland ein 20-Jahres-Tief, während die Preise um durchschnittliche 7,1 % zulegten.

Advertisements

1 Kommentar

  1. Noch eine Idee dazu: Würde das mit der Preisspirale stimmen, so wäre das tollste was einer Wirtschaft basieren kann ja Arbeitslosigkeit.
    Noch eine offene Frage: Welche Bedeutung haben regionale Löhne auf Preise in einer globalisierten Wirtschaft? Oder ist Teil der Theorie zu diesem behaupteten Effekt das Preise in Hochlohn-Länder wegen des Prinzips der Gewinnmaximierung höher sind als in Niedriglohnländern. Das wiederum wären dann nicht die Folge von hohen Produktions-Arbeiter-Löhnen, sondern hohen Konsum-Arbeiter-Löhnen?


Comments RSS

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s