Die WELT erklärt uns warum Fußballkommerz gut ist

In dem Artikel „Zeitgeschichte: Reichsparteitage waren die völkische Love Parade “ werden nicht nur Reichsparteitage als „Love Parade“ verharmlost. Was für sich genommen schon schlimmer ist, als der Patzer von Frau Müller Hohenstein, sondern es kommt noch besser:

Im Zeitalter der offenen, globalisierten Massendemokratie wird der Wunsch nach dem Eintauchen ins Glück der Masse in Form von Mega-Events wie Popkonzerten oder sportlichen Großereignissen erfüllt. Das heißt aber keineswegs, dass der aktuelle schwarz-rot-goldene Glückstaumel unter Ideologieverdacht stünde. Wir sollten im Gegenteil dafür dankbar sein, dass die kommerzialisierte demokratische Massenkultur dem Bedürfnis nach rauschhaftem Aufgehen in der egalitären Gemeinschaft, der Sehnsucht nach einem „inneren Reichsparteitag“ also, den totalitären Reißzahn gezogen hat.

Also „Gott schütze den Kapitalismus“, denn solange die Deutschen Fußball spielen machen sie keinen Holocaust?

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